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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
Entstehung
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man kann solchen anch demjenigen Snrup be-setzen, der von dem ersten Zucker ohne Thondeckeabfließt, und ihn mit selbigen nochmals gemein-schaftlich der Kristallisation unterwerfen.

§. HZ-

Jenes sind die auf Erfahrung gegründeten Re-geln und Vorschriften, wie der Zucker aus den Run-kelrüben dargestellt werden kann. Arbeiter manganz nach denselben, und leitet man besonders dieWarme in den Kristallisationsstuben gehörig, sodaß die Masse nicht zu weit abdunstet, weil siesonst zähe und klebrig wird, und den Schleimzuckernicht gut von sich laßt, so kann man auch stets auseinen glücklichen Erfolg rechnen.

§. n6.

Wenn man vorzüglich gute Runkelrüben bat,und selbige vor dem Verkleinern von der äußernSchaale befrryen kann, und wenn man sich über-haupt einige Routine in dieser Arbeit verschaffet hat,so kommt man dahin, auch ohne Abdunstung deSSyrups in Schaaken, gleich durch ein unmittelba-res Eindicken desselben in einem Kessel, jedoch beynur gelinder Warme, denselben so weit zu bringen,daß er sich in der Kalte körnet, und nun gleich indie Form gegossen werden kann, um ihn darin er-starren zu lassen. Wer Neigung hat, die Operationso zu veranstalten, must sich nicht die Mühe ver-drießen lassen, sie mit kleinen Portionen oft znwiederholen, bis er sich die gehörige Routine darinerworben hat: denn eine genaue Vorschrift läßt sichdazu nicht geben, weil man die Umstände dabey be-