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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
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vom Snrup abgetrdpfelten Zuckers getragen, nach-dem dessen Oberfläche mir einem Messer gehöriggeebnet worden ist: in welchem Zustande nun dieForm i» einen kühler» Raum gebracht wird, damitdaö dem Thon beywohnende Wasser Gelegenheitfindet, sich nach und nach anS demselben in denZucker hnicinznzlchen, den zwischen seinen Kristallenklebenden Snrup nnd Schlcimzucker aufzulbsen, undin Gestalt eines dünnen Syrups, aus der spitzenOcfiuuig der Form hinanszuführen.

§' ioz.

In diesem Zustande bleibt nun der mit demThonbre» gedeckte Zucker, indem die Form mitge-ofncter Spitze in ein Untersetzgcfäß gestehet ist, solange stehen, bis die Thondecke sich zusammen ge-zogen hat, und so weit abgetrocknet ist, daß sienicht mehr auf der Oberfläche des Zuckers klebt,und mit der Hand davon abgenommen werdenkann.

§. 104.

Ist die Thondccke so weit abgetrocknet, so wirdsie abgcnommcn, und man findet nun die darunterliegende Flache des Zuckers ziemlich weiß und reinvon Geschmack. Man bringt jetzt eine zweyteDecke Thonbrey darauf, und läßt ihn abermals solange darauf, bis er so weit abgetrocknet ist, daßdie Decke bequem abgenommen werden kann. Sofährt man nun mit dem Decken des Zuckers wieder-holt fort, bis der aus der Spitze abfließende Syrupganz hellgelb zu werden beginnet.

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