;eneS Svrups kn eben dem Grade nach und nachzunimmt, als derselbe sich mehr verdichtet, dage-gen derselbe benm Sieden allemal einen brenzlichenGeschmack anzunehmen pflegt.
K. 86.
Wenn aller Säst so weit bis zur Konsistenzeines dünnen Syrnps gebracht ist, so wird dasFeuer unter der Pfau e hinweggenvmmen, und derdarin befindliche Svrup, so heiß wie möglich, inein reineS hölzernes Faß gebracht, in welchem der-selbe 24 Stunden stehen bleibt. Hier laßt der-selbe einen braunen Bodensatz aus sich niederfallen,der in äpfelsanrem Kalk bestehet, welcher in demgeklarten Safte gcloßr enthalten war, wogegender Syrup selbst nun rein, klar, hellbraun vonFarbe, und gegen das Licht gehalten durchsichtigerscheinet.
l) Scheidung des dünnen Syrnps vom äpfclsaurcnKalk.
§- 87 -
ES ist schon vorher gesagt worden, daß derdünne Syrup eine Portion äpfelsauren Kalk be»-gemengt enthält, der vorher in dem dünnen Saftegeloßr, enthalten, war; der sich aber in dem Maße,als die Wäßrigkeit auödunstete, daraus nieder-schlug, nur mit der konsistentem Masse gemengtblieb, sich aber daraus allmähl'g absetzte, wennder Saft auf einem Gefäße 24 Stunden lang inRuhe gelassen wird.