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zutreten pflegen, so ist es um so mehr rathsam,mit dem Einerndten der Runkelrüben schon gegendie Mitte des OctoberS, auch wohl noch früher zubeginnen, weil einerseits Nachtfröste denselbenleicht schaden, und sie zur Faulniß disponiren, an-dernseits aber für die Znckerbercitung es gar nichtnachtheilig ist, wenn die Runkelrübe nicht ihrevollkommenste Reife erhalten bat, weil eine län-gere Dauer in der Erde, wie solches die Erfahrungbewiesen hat, ihren Zuckergehalt in keinem Be-tracht vermehrt,
§. 4r.
Um die Runkelrüben einzuerndten, werbensolche, gleich den Kohl- und Wafferrüben, sey esmittelst Spaten, oder mittelst Hacken, aus der Erdeycrausgenommen, auf Haufen geworfen, und danneingefahren. Um aber zu verhindern, daß zu vielErde an den Rüben kleben bleiben kann, ist es noth-wendig, zu ihrem Aushebeu eine trockene Witte-rung auSzuwablen, weil sie sonst schwer von deranklebenden Erde zu bestcycn sind.
S- 42.
Sind die geerndtereu Runkelrüben eingrfah-rcn, so werden sie aus einer Schenntenne, nicht zuhoch, übereinander geschüttet, und zwar so, daß sievon allen Seiten von der Lust bestrichen werdenkönnen, um ihre Oberfläche mäßig zu trocknen,und sie von der noch anklebeuden Erde desto leich-ter besreyen zu können.
§- 43 -
Sind sie hinreichend abgetrocknet, -so werdensie mittelst einem Kratzbesen von der daran kle-