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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
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§. 36.

Ziehet man das Auspflanzen der Runkelrübenden übrigen Methoden vor, so gehet man zwar sehrsicher, weil man es in der Gewalt hat, nur lautergesunde Pflanzen auswahlen zu können: da aberbr»m Verpflanzen derselben vom Beete in den- Sicher, allemal eine Periode der Krankheit eintritt,so bleiben die Pflanzen in der Vegetation zwardenjenigen nach, die aus den ausgelegten Samen-körnern cmporgewachscn sind, und man hat ind>'sem Fall eine spätere Ernste zu gewärtigen.Diesem Nachtheil kann aber dadurch sehr leicht ab-gebolfen werden, wenn man den Samen schon imFebruar in ein mäßig warmes, oder auch nur inein lalleS PP Heer aussäet, wodurch man in denSrand gcsehr wird, das Verpflanzen der jungenRüben schon im Monar April veranstalten zu kön-nen, wodurch sic Zeit genug gewinnen, mit denerst späterhin ausgelegten Samenkörnern emporge-wachsenen, zu gleicher Zeit sich ausbildcn zukönnen.

§. 37 -

Da das Emporwachscn des Unkrautes zwischenden Runkelrüben-Pflanzen ihrem Gedeihen sehrnachtheilig ist, so müssen sie von Zeit zu Zeit vondemselben befreycr werden. Dieses geschiehet ent-weder mit einer flachen Hacke, oder dem Hacken-pflu.i; so wie es sehr cmpfeblungswürdig ist, bei-der mebrern Ausbildung der jungen Runkelrüben,solche zwcy bis drcymal zu behacken, vorzüglich,wenn sie ein besonderes Bestreben erkennen lassen,diö Krone stark über der Erde empor zu heben.

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