Außerdem finden sich, vorzüglich unter denletzter», einige, die ans der Erde empor wachse»,wahrend andere dieses nicht lhun; woboy nochgenau zu untersuchen ist, ob jenes Emporwachsenin eurem eigenen Karakter jener Beeren bestehet,oder alö etwas Zufälliges angesehen werden muß.
§. n.
Wird die eine oder die andere Spielart derRunkelrübe, von der äußern sie umgebenden Schaalebetreuet, so zeigt daS Fleisch derselben eine gewisse5därre, einen farbenlosen Saft, der in eigenen Ge-fäßen eingescblosscn ist, einen überaus süßen Zuk-kerartigen Geschmack, der aber mit einer eigenenSchärfe verbunden ist, die man lange nicht auödem Gaumen und dem Schlunde los wird.
§. 12.
Wird die Runkelrübe in kleine Stücke zer-schnitten, und diese an warmer Luft getrocknet, soverliert sie "g bis tzo Procent am Gewicht, wel-cher Gewichtsverlust in wäßrigen Tbcilen bestehet,die beym Auetrvcknei« daraus entweichen.
§- iZ.
Wird die Runkelrübe einer chemischen Zerglie-derung auf dem nassen Wege unterworfen; solassen sich Zucker, Schleimzucker, Pflanzenei-weiß, ein Mehlartiges Mark, mannigfaltige sal-zige Materie und eivc faserige Substanz darausscheiden, welchen Materien überdies noch eine eigeneriechbare und scharf schmeckende Substanz beywoh-uet, die in der Wärme flüchtig ist, und a'S eineigenes ätzendes Prinzipium anerkannt werden muß.