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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
Entstehung
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und Runkel genannt wird, ist eine Spielartder Mangolds (Lern), welcher an den Mee-resusern im südlichen Europa wild wachst, zwev-jäbrig ist, und eine mehr oder weniger große-benähnlichc Wurzel producirt, die, wenn nicht Ne-benumstande eine Abweichung veranlaßen, reichmit Zucker beladen erscheint.

§- y.

Die Runkelrübe (Veta altissima) ist diegrößte aller Spielarten der Mangolds: sie erreichtoft die Größe eines Menschenkopfs, und ein Ge-wicht von io biö 12 Pfund. Ihr Nutzen istzwiefach: nemlich, um sie den milchenden Kühenals ein sehr nährendes Futter zu reichen, das siesehr gern genießen; und, um einen dem indischengleichkommenden Zucker daraus zu scheiden.

§. io.

Ausgenommen, daß die Runkelrübe schon selbsteine Spielart der Mangolds ist, laßt sie sich wie-der in vier Varietäten unterscheiden, die in Hinsichtihrer Qualifikation zur Verfertigung des Juckersziemlich von einander abwcichen. Zu jenen vierVarietäten gehören:

s) die durchaus weiße Runkelrübe;

h) die Runkelrübe mit gelber Schaale undweißem Fleisch;

c) die Runkelrübe mit rother Schaale undweißem Fleisch;

die Runkelrübe mit rother Schaale undweißem Fleische, das mit rothen Ringendurchwachsen ist.

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