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keine eigentliche Schule stakt fand, so wurde nichts desto-weniger in den sogenannten Regiments-Kollegien mikEifer und Thätigkeir an der Bildung der jungen Leutegearbeitet. Es ward dabei mehr aus gründlichen, obwohlmeist nur technischen,' Unterricht, als aus äußeren Scheingesehen. Dem Unterrichte lagen schätzbare Hefte zumGrunde, von denen das sogenannte H oltzen 0 orfscheKollegium den ersten Rang verdient. Auf das Zeichnenwurde gerade der ihm gebührende, aber kein überflüssigerWerrh gelegt, desto mehr geschal, dies in Sachsen. Selbstnoch im Jahre 179g, als ein jächstscher Artillerie-Offiziernoch Warschau geschickt ward, um die Einrichtung derpreußischen reitenden Artillerie zu lernen, ließ er aus denMaiiöoerplänen die Srückknechte mit den Peitschen in derHand abbilden und an den Lassetenwänden die Holzfaserneinzeichnen. Ocstomehr beschäftigte man sich in Preußenmik der ausübenden Actilleriewissenschaft, und seit Tem-pelhofs Zeit auch mit dem theoretischen und mathemati-schen Theile derselben. Dieser für die W ssenschaft unend-lich thäkige General, dessen Name durch sein klassischesWerk über den siebenjährigen Krieg und durch seinenLvrnbsrstier Lrussion niemals verlöschen wird, er-weiterte in hohem Grade die wissenschaftliche Ausbildungder Offiziere und Unteroffiziere, zu der ein Holyen Sorsfden Grund gelegt hatte. Schon vor den, Heldzuge amRhein wurden zu Berlin (1791) und später zu Breslauund Königsberg Artillerie-Akademien für Oifiziere undUnteroffiziere errichtet; in der zu Berlin hielt der Gene-ral von Tcmpclhos selbst Vorlesungen, und geschickte Ar-tillerie-Offiziere und gelehrte Männer aus dem Cioil-stande waren in beiden Schulen als Lehrer und Professo-ren angcstcllt. Die Namen Tcptor, Streit, Hobert,Stützer rc. treten unter ihnen besonders hervor. —Doch kann nicht unbemerkt bleiben, daß fast in allen eu-
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