weisen Scharnhorst, ist es ihm gelungen, unterstütztvon den khäkigsten und einsichtsvollsten Männern des Ac-tilleriekorpS, deren Namen die Geschichte mit Hochachtungnennen wird, ihr die verwitterte Schaale abzustreifenund aus dem reichhaltigen Kerne einen kühnen Baumzu erschaffen, der eine Lust und Freude ist für den Königund das Heer, und unter dessen Zweigen das Vaterlandmit Sicherheit und Zuversicht ruhen kann.
II. Geschichte des Schießpulvers.
Mit Unrecht schreibt man die Erfindung des Schieß.pulverS dem bekannten Franziskaner-Mönche BerkholdSchwarz, sonst Konstantin Anglitzen genannt, imJahre iZi5 zu; denn es ist ausgemacht, daß schon vorseiner Zeit diese furchtbare Mischung, wenn gleich nichtihre zerstörende Kraft, bekannt war. Daß BertholdSchwarz ') nicht der Erfinder war, beweiset Hock imMorgenblakt (ign. Nr. Zo.). Daß die Indier schon dasPulver gekannt haben sollen, behauptet Mauritius(Incliaa -iuttguiriis igoi). Daß der chinesische KaiserDitey mehrere Jahrhunderte vor Christi Geburt gegendie Tartaren sogar schon Pulver und Kanonen gebrauchthaben soll, sagen Botte und Riffault in ihrem lesens-werthen Iraite üo l'srt <is ksbriguer I» pouclro ä (DrnonS. 2 -, und die Miszellen für die neue Weltkunde (igis,Nr. rjo.).
') König Wenzel den Böhmen soll diesen Schwarz>333- wegen der Nachtheile seiner Erfindung oder eigentlichnur Nachahmung, haben enthaupten lassen.