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ben Versuche mit Brandraketten angestcllt, scheinen abervon ihnen zurückgekommen zu seyn, weil allerdings kaumzu erwarten ist, daß dieses theure und doch so unzuverläs-sige Geschoß jemals die Kosten rechtfertigen wird, die esverursacht. Die Engländer empfanden bald, wie übel eineRakettenbatterie daran ist, wenn ste sich auf ungünstigen,Boden befindet, oder Wind und Wetter ihr entgegen find,und gaben igi 3 diesen Batterien deshalb 2 leichte Hau-bitzen bei, damit fic doch nicht ganz wehrlos wären.Warum gerade Haubitzen, als ein Geschütz, das so wenigDertheidigungselcmentc in sich vereinigt, ist schwer zu er-klären.
Die gegenwärtig gebräuchlichen Kartä tschku gclnfind — wenigstens für das Feldgeschütz — überall vongeschmiedetem Eisen, und nur im Belagerungskriege vonGußeisen. Bei den Ostceichern bedient man sich außerdembleierner Musketenkugcln zu Kartätschen. Die Chargi-rungen find jetzt auf etwa 200 Schuß auf jedes Ge-schütz für den Dienst im Felde berechnet.
V. Geschichte des wissenschaftlichen Theilsder GeschüHkunst.
Oer wissenschaftliche Theil der Geschützkunst kann seineGeschichte nur erst von der Zeit an dakiccn, wo man an-fing, die Mathematik auf die Geschützkunst anzuwcndcn.Bis dahin war sie ein bloßes Handwerk, das nach undnach zur Zunft überging.
Unsers Wissens nach, find Nicol aus Tarkagliaund Vanucci Biringoccio die ersten artilleristischenSchriftsteller. Jener wendete zuerst mathematische Grund-sätze auf die Geschützkunst an, hatte die erste Idee von
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