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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
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fältigk, so daß bis auf das Letzte und Kleinste herunter !nichts der Willkühr überlassen bleiben konnte. Diese Maas-regel hat viel für sich, ist aber dennoch nicht ohne Mach- ^theilc; weil sie Veranlassung werden könnte, daß manche ^nützliche Abänderung unterbliebe, bloS um die Zeichnung ^nicht ungültig zu machen. ,

Vielfältig angeregt (der Verfasser selbst hat nachKräften dazu beigerragen ), entschloß man sich, das Be-lagerung«- und Festungsgeschütz zu vergleichen, d. h.den hier völlig unnützen, oft sogar nachtheiligen Visirwin-kel abzuschasten, auch diese Einrichtung vielleicht auf dasFeldgeschütz zu übertragen, so daß man künftig im Standeseyu wird, ein Ziel mit Genauigkeit zu treffen, das ejooSchritt voni Geschütz steht, was nach der bisherigen Ein-richtung nicht möglich war.

Mur in dem Angespann ist die Einheit in der preußi-schen Artillerie noch nicht erreicht; denn die sogenannterussische Bespannung sindet bei einigen Batterien noch ne-ben der preußischen statt.

IV. Geschosse und Ladungen. Ernsi- undLus! - Feuerwerkerei.

Mach Einführung des Pulvers und der Geschütze be-diente man sich in Frankreich und Deutschland blos derSteine, um sie als Geschosse zu gebrauchen, wenn gleicheS nicht unwahrscheinlich ist, daß hin und wieder aucheiserne Kugeln schon im Gebrauch waren, die nichtwie Guirrardini behauptet von den Franzosen erfundenUnd zuerst gebraucht worden sind. Man kannte sie schonim gten Jahrhundert und schleuderte sie, oft sogar glü-hend gemacht, mit den Wurfmaschincn. Indessen sollen i