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sen; denn der theoretische Theil derselben befand sich be-greiflicherweise damals noch ini Zustande der Kindheit, ob- 'schon die Artillerie bereits ein besonderes Korps bildeteund ihren eigenen Chef besaß, der nur dem kommandiren-den Feldherrn untergeordnet war, von dem er Befehle em-pfing. —
Auch die Niederländer beschäftigten sich viel mit demwissenschaftlichen Theile der Artillerie. Doch wäbrend siemit den Spaniern wetteiferten, es einander in der Ge-schützkunst zuvorzuthun, gericth diese in Frankreich faßganz in Verfall. Erst unter Heinrich dem Großen, alsder Herzog von Sülly iZgg Fetdzeugmeister in Frank-reich wurde, fing die sranzöfische Artillerie wieder an sichzu heben, und ist seitdem auch in ununterbrochenem Fort-schreiten geblieben. Sülly entließ unter andern über Zoeunwissende Artillerie-Offiziere an einem Tage. — Es scheintüberhaupt, als wenn eine jede Artillerie eine solche Verfalls-periode hätte erleben müssen; auch die preußische machtedavon keine Ausnahme, wie wir gesehen haben. Glücklichecweise war aber die Dauer derselben sehr kurz.
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In diese Periode fallen auch die ersten und gründlich
zu betrachtenden Versuche des Engländers Eldret überden Flug der Bomben, die er >6n zu Dover angestellthat, und welche Robins für äußerst wichtig erklärt. El ^dret hat fie 1646 in seinem Werke: tl>« Ounrier's glas,,herausgegeben. Sein Landsmann Anderson hat stch spä-ter (tö^-s) durch Herausgabe eines Werkes: 1 'lis genuin,US« suä ebsecls ok lt>« guu, UNI die Wissenschaft sehr ver-dient gemacht.
Als Beitrag der Geschichte der Artillerie am Schlüssedes i6ten Jahrhunderts, und ats Nachweis, auf welcherStufe wissenschaftlicher Bildung sie sich damals befand,muß eines Manuskripts erwähnt werden, das sich gegen-