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logt worden sey. Andre schreiben die Erfindung der Bom-ben den, sranz. Erbprinzen Cosmus I. (i 56g) zu.
Nach der Erfindung der Geschütze gedenkt RobertBalkurius, der gegen die Mitte des iZten Jahrhun-derts lebte, und sein Buch: lls re militori, dem Fürsten
Riniini Pandulpho Malatesta zucignere, der Bomben zu- ^erst. Nach seiner Erzählung bestanden fie aus zwei hoh-len metallenen Halbkugeln, die durch HcSpcn und einenReifen zusammen gehalten, mit Pulver gefüllt und durcheine heraushängende Zündschnur entzündet wurden. Esist daher irrig, wenn Hoyec die Erfindung der Bombendem Malatesta o. Rimini, und die Gotting, gelehrteAnzeigen von 1806, No. roch, eben demselben 1^72 zuschrei-ben. Die von ihm zikirte Stelle des Dalturius deutetbloS auf die von diesem Fürsten gemachte Erfindung einesGeschützes, um die Bomben in einem sehr hohen Dogenwerfen zu können. Er setzte nämlich (wenn anders dieBeschreibung und der Holzschnitt iin Balturius richtigfind) zwei eiserne oder metallene Röhren unter einem be-liebigen Winkel zusammen, und befestigte diese Maschinemit eisernen Bändern auf einen Block. In der wagerechtliegenden Röhre kani das Pulver zu liegen, und aus deraufrechtstchenden wurden die Bomben geworfen. Doch ^inan fand bald das Unstatthafte eines solchen Geschützes, !und brauchte in der Folge zuin Werfen der Bomben dielängst bekannten Stein- und Streubüchsen, auch Mecr-thiere (Mortiere) und Hauffnits (Haubitzen) genannt,die von den früheren Bombardon und Donnerbüchsen durchnichts als den kürzeren Flug verschieden waren.
Die hohlen kupfernen Kugeln, welche die Türken in !der Belagerung vor RhoduS (1Z22) auf die Stadt war-fen, und die mit Pech, Schwefel, Mordfchlägen rr. ge-füllt waren und beim Niedcrfallen zersprangen, waren al-lerdings nichts anders als Bomben. Fronsperger, in