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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
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iZ^jo die Einwohner von Is ()uosno^ auf die sie belagern-den Franzosen noch mit Steinen geschossen haben. Ebendamit vcrkhcidigten sich die Augsburger, als Herzog Jo-hann von Laiern 1Z72 sie belagerte. Paul von Stet-ten erzählt, in Augsburg halten dm Maurer die Steinein Kugeln behauen müssen. Bei der Belagerung desSchlosses Marien bürg durch die Polen rtsio, schossendiese eine grosse steinerne Kugel in den Didensjaal, umden Hauptpfeiler zu zerschmettern und die Ritter darunterzu begraben, allein das Unternehmen gelang nicht.

Heinrich V. von England ließ irsig in den Stein-brüchen von M a i d st 0 n e in der Grafschaft Kenk 7000Steine von verschiedener Größe zu seinen Kanonen auS-hauen, und als 147Z die Polen Breslau belagerten,schoß man aus Steinbüchsen steinerne Kugeln, deren jedeeinen Zentner wog.

Wie so manches andre, könnte man auch die Einfüh-rung der eisernen oder gar metallnen Kugeln denDeutschen zusprechen, weil der AugSburgsche Skückgießer,Hans v. Arau, schon 1378 eherne und eiserne Ku-geln machte, um sie statt der steinernen anzuwenden.Späterhin bedienten sich die Franzosen der eisernen Ku-geln. als sie itsgZ gegen Ferdinand von Neapel imKriege begriffen waren. Einige Jahre nachher überließensie schon den Schweizern eiserne Kugeln.

In den Jahren>7 und »ZaZ führte die Hansaeiserne Stückkugeln nach Spanien, doch erst beim Jahrelääo wird ihrer zuerst in England gedacht. Selbst igrjo,bei einem Zuge gegen die Schotten, waren die steinernenKugeln noch neben den eiserne» im Gebrauch, welches auchin Deutschland mitunter statt fand, denn i 54 g mußtenmehrere schlesische, böhmische und lausttzsche Städte alsStrafe ihr Geschütz dem Könige Ferdinand abgeben, beiwelcher Gelegenheit Prag alle eisernen, bleiernen und stci-