gizöllige Haubitzen, von einer Einrichtung um denBewegungen der Kavallerie folgen zu können. DirBedienungs-Mannschaft ist sämtlich beritten.
- b. In GebirgSgeschütz, als I und s Pfänder undWallmuskeren. Oie letzkern sind außer Gebrauch. (!?)
Alle Kanonen und Haubitzen liegen auf Lasteten, de-ren Gestalt nach dem Gebrauch und der Anwendung ver-schieden ist. Die schweren Belagerungskanonen werdenauf Saktelwagcn fortgebracht und beim Gebrauch auf Las-feten gelegt; die Mortiere werden eben so fortgebracht, lie-gen aber beim Feuern auf Klötzen ohne Räder. Jedes Ge-schütz hat eine gewisse Anzahl vierrädriger Munitionswagen,und zwischen den Lastekenwänden einen kleinen Kasten.
Dies sind die hauptsächlichsten Einrichtungen der fran-zöstschen Artillerie in diesem Zeiträume.
Oie preußische Artillerie erlitt 179g eine gänzlicheUmformung, ohne daß man gerade sagen könnte, sie wäreder Zeit und dem Geiste der herrschenden Kriegführungangemessen gewesen, was auch der Feldzug von 1806 bit-ter bestätigt hak. In diesem Feldzuge hakten die Preußenbeinahe nichts als ispfündige Batterien, und nur bei je-dem AcnieekorpS eine sogenannte 6pfundige Batterie, austu Kanonen, ohne Haubitzen, bestehend.
Seit dem Jahre 1816, wo die preußische Artillerienach einem festen und bleibenden Fuß organisirt ward, hatsich an den Geschützen wenig geändert. Rur allein beiden Haubitzen wurden in den Jahren rtzig und 1820 klei-nere Kammern eingeführt, auch der Flug und Kessel derneu zu gießenden Mortiere auf eine von dem Major Heu-ser angegebene Methode anders gerundet.
Alles was zum technische» Theil gehört und die ganzemechanische Einrichtung der Geschütze und Fuhrwerke insich begreift, wurde mit großer, gewissenhafter Genauig-keit bildlicst dargestellt und durch de» Steindruck verviel-
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