Druckschrift 
Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
Seite
64
Einzelbild herunterladen
 

> 6 ZZZ Patronen, und außerdem die bcnöthigken Flinken-steine fassen.

Oie Protzer der 4 Pfünder enthaften > 8 , die der 6 undLPfünder i 5 , die der laPsünder g Kugelschuß, die derHaubitzen 4 Kartäkschenwurf.

Im Jahre Xl wurden Fußmörser von Bronze gegos-sen, d. h. solche, die mir ihrem Klotz ein Ganzes augmach-ten. Sic tragen die Bombe bis auf 1800 Toisen undheißen lVkortrers s ln Mormont. Sie sind eigentlich nureine Vervollkommnung der frühem eisernen Fußmörser, dieehemals an den Küßen sich befanden, aber die Bombe nur1400 L- weit trugen.

In deniselben Jahre ließ sich der Kaiser einen Ent-wurf oorlegen, nach welchem die igPfünder, die langen8 und stPfünder, und die 6 und 8Zölligen Haubitzenabgeschafft, und dagegen Haubitzen von Z/? Zoll,KPfündcr für die Linie, raPfündec als Positionsgeschütz,LstPfündcr für den Festungskrieg, und die drei letztem Ka-liber für die Vcrrheidigung der Plätze eingeführk werdensollten- Diese Veränderungen blieben indessen blos dekre-tiert und erst nach dem Rust,scheu Feldzuge ward der 6und laPfünder bei den Franzosen eingeführt.

Der 16Pfänder ist beibehalcen worden, weil er beider Dertheidigung dem astPsünder des Angriffs das Gleich-gewicht halten soll. Das nämliche gilt für den langenLPfündec, der bei der Vcrtheidigung zum raPfünder desAngriffs eben so stehen soll, wie der r6Pfünder zumrrffPsündec. Außerdem ist dies Geschütz in den äußerenWerken ganz besonders nützlich. Oer Hauptvortheil jist,daß die 8 und i6Pfündec ein Drittel Munition wenigerals die 12 und sgPfünder erfordern, und daß stc ge-gen Erdaufwürfe eben so viel leisten ttals diese gegenMauerwerk.

Oie Lzöllige Granate kann aus ZstPfündern gegen

Schiffe