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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
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Schiffe gebraucht werden, und es scheint, als habe mandies Kaliber deshalb nicht ausgehen lassen wollen. OerHaubitze von 2 Zoll 7 Linien macht man den Vorwurf,- sie unrichtig würfe, allein dies ist nur der Fall, wenndie Granate 14 Pfund wiegt: hat diese aber ein Gewichtvon iZ Pfund, io ist der Wurf der Haubitze so genauals es überhaupt möglich ist.

Oer lange HPfünder ist als ein ganz unnützes Ge-schütz abgcfchaffr, mitunter auch auf 6 Pfund ausgebohrtworden

Die Einführung des gPfünderS wurde in der franzö-sischen Armee allgemein gewünscht, weil der rfPsünder dembei den übrigen kriegführenden Mächten gebräuchlichen Ge-schütz nicht Stand halten konnte. Ferner weil das dop-pelte Schildzapfcnlagcr der gPfünder immer viele Unbe-quemlichkeiten nach sich zieht, wenn das Geschütz aus demMarsch- in das Schießlagec gelegt werden soll, und dieWirkung des öPfünderS der des gPfünderS nicht vielnachsteht. Auch weil jener drei Achtel weniger als dieser,d. h"nur ein Fünftel mehr als der rjPfünder wiegt, unddoch die Kugel weiter und um ein Drittel so stark treibt.Weil er nur einen Pulvccwagen braucht und doch nur einFünfzehntel weniger Munition mit sich führt als derGPfünder, und im Ganzen nur 48 Schuß weniger als derLPfünder in 2 Wagen, Und endlich weil die gPfünderund ihre Wagen auch nur 4 Pferde (?) und nicht mehrKanoniere bedürfen als die 4Pfänder.

Vach der jetzigen Einrichtung der französischen Artil-lerie wird der Morticr nur im Festungskciege gebrauchtund gegen Schiffe. Außerdem führt sie noch Steinmoc-tiere von 12 Zoll Durchmesser, auf 80 bis 100 PfundStein eingerich^t, mit 2^ bis I Pfund Ladung, und einerWurfweite von höchstens 100 bis iHo Tois. Oie gebräuch-lichen Mortiere haben io oder ,12 Zoll Durchmesser, die

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