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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
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man ihr nichts entgegenstellen, wie die mehr als ZosähngeErfahrung, daß die preußische Artillerie >n allen Gefech,ten besser geschossen hat als die französische. Oie Preu-ßen brachten jedoch einige Verbesserungen daran an, unterandern die Sperrkette. (S. Leitfaden f. d. pr. Artillerie,I8t8- S. 53 )

In der Periode des französischen Revblutions-Kriege-arbeitete man in Frankreich daran, die Geschütze zu er-leichtern, um sie für die neuere Kriegführung bequemerzu machen. Oie meisten europäischen Armeen nahmenthätigen Antheil an dein französischen Neoolutionskciege,und konnten deshalb keine bedeutende Veränderungen inihrer Militair-Verfassung machen, die stets eine Fruchtdes Friedens sind. Man behielt daher das Geschütz bei,wie es uns Die Geschichte der vorigen Periode überlieferthat. Nur allein in der französischen Armee mußte dasGeschützwesen eine Umformung erleiden, denn so wie csbestand war es für die Anforderungen dieses eigenthümli-chen Krieges nicht brauchbar. Oie schweren Batkeriestückewurden 1794 bedeutend erleichtert, oder in Haubitzen um-geschassen, die sich bei den Franzosen auf eine außerordent-liche Weise vermehrten. Ihre GebirgS-Artillerie bei derArmee in Italien erlitt ebenfalls Umformungen, die ausErleichterung und Beweglichkeit abzwcckkcn.

szn der preußischen Artillerie wurden die topf. Feld-morkiece und die kleinen 7pfündigen sogenannten Packmor-tiere durch den General v. Tempclhof eingeführt understece vor Longwy zuerst angewendck. Auch im freienFelde, und namentlich bei Saarbrück den 2gsten Sep-tember 1793 khaken sie gute Dienste', wurden aber später-hin wieder abgeschassk.

Oie Stückgießereien vermehrten sich in Frankreich mitdem wachsenden Bedarfs. Aus Mangel an Zeit goß mandie Geschütze in Formen von Sand über ein Modell von