gebaut wurde. Die Franzosen gossen erst 1752 ihre Ka-nonen aus Sem Dollen; sie machten auch den Versuch, dieMörser massiv zu gießen, gaben es aber späterhin wie-der aus
Seitdem Datiere die langen und schweren Kanonenwieder in Frankreich eingesührt hatte, hielt man nur dieseallein für wirksam, und die leichten Geschütze kamen fastgänzlich aus dem Gebrauch. Erst 174» fing man wiederan, darauf Rücksicht zu nehmen und sie wieder zu ver-mehren. Das französische Positionsgeschütz war aber zuAnfänge des siebenjährigen Krieges immer noch, sehr schwer,bis Broglio den ersten Schritt zur Erleichterung dessel-ben rhat. Oie 12Pfänder wurden auf 16, die gPfündcrauf 12 Pfund ausgebohrt. — Die Erscheinung Gribau-vals, den Ludwig XV. nach dein siebenjährigen Kriegeaus östceichschen Diensten zurückrief, hatte auf die fran-zösische Artillerie ungemeinen Einstuß. Ec setzte die Längeder Kanonen auf 18 Kaliber und stellte 1764 zu Stras-burg große Versuche an, nach welchen die Schußweite desFeldgeschützes auf 1280 Schritt festgesetzt wurde. Er ver-kleinerte den Spielraum und vereinfachte die äußere Ge-stalt der Röhre, auch verwies er die 8zölligen Haubitzenzu dem Belagerungsgeschütz, — Gribauval fand vieleWidersacher, unter andern auch St. Auban und düPu-gek, und 1772 war das alte System beinahe wieder imvollen Gange. Aber der Kriegsminister Mouy führte es,774 auf das neue zurück, das noch jetzt in Frankreichzur Norm dient. — General Thieboult sagt darüber:„Gribauval machte das PositionSgeschütz eben so be-weglich als das Linicngeschütz, indem er das Gewicht unddie Länge der Feldstücke (l2, 8 und ejPsünder), unddie Länge und Form der Lasteten verminderte, den Spiel-raum nach Maaßgabe der Geschütze auf r, 1^ und 2 Li-lnicn hecabsctztc, die Schußweiten der Kugeln und Kartät-