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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
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ihrer nur in den Feldzügen von 1628 bis 16Z1, und schafftensie alsdann ab. Air ihre Stelle setzten sie leichte Kanonenvon Metall, die nachher in Frankreich unter dein Namender Schwedischen Stücke (pieces ä ia Luoäoise) be-kannt und noch im siebenjährigen Kriege bei der französi-schen Armee in Deutschland gebraucht wurden." — Diesehier erwähnten leichteren Kanonen waren nicht von Me-tall, sondern von Eisen und schössen ss Pfund. Sie hat-ten ss Fuß Länge und wogen 62b Pfund, waren mit ke-gelförmigen Kammern versehen und wurden mit PfundPulver geladen, das in einer dünnen hölzernen Büchseeingcschlossen war, woran sich die Kugel mit Death be-festigt befand. Von diesen Kanonen erhielt jedes Regi-ment zwei, und der Oberst des Regiments hatte für ihreMunition, Bedienung und Fortschassung zu sorgen. Siewurden von zwei, oft sogar von einem Pferde gezogen,und hauptsächlich nur Kartätschen aus ihnen geschossen,die gewöhnlich nur aus Musketenkugeln bestanden, welchein hölzernen oder blechernen Büchsen, oft auch nur inBeuteln von starker Leinwand, gepackt waren.

Auch in Antwerpen bediente man sich später (17H6)der ledernen Kanonen, welche 6 bis 8 Pfund Eisenschossen. Eben so zu Malta. (S. Krünitz EncyklopädieArtikel: Kanonen.) Dagegen verkheidigke sich das Städt-chen Ll. ilern äs I-eons in Lourgogno, an der Grenze derkraaclie-Lolnte, >836 gegen den kaiserl- Gen. Gallasund den Herzog von Lothringen mit 8 kleinen eisernenKanonen.

Da die ersten Geschütze ursprünglich Kammergeschützewaren, so entwickelte sich auch die Einrichtung der Hau-bitzen begreiflich aus diesen, indessen verging eine langeZeit, ehe man auf dasjenige Geschütz kam, das wir heutzu Tage mit diesem Namen belegen. Wenn z. B. der