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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
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kracht. Die Lastete ist ebenfalls sehr künstlich; zwei Fu-rien, deren Gcsichtszügc die höchste Wukh ausdrücke», sinddarin ausgeschnitzr. Mit dem einen ihrer verschlungenenArme umklammern sie eine Schlange, mit dem andernhalten ste eine Fackel. Aus dem Köpfe der einen Furiewinden sich eine Menge kleiner Schlangen hervor, die ander andern sind abgebrochen. Oie Naben stellen in derFrontansicht die Sonne, und die Speichen der Näder ihreStrahlen vor. Das Ganze ist meisterhaft ausgeführt.

In den, untern Raum des Towers befinden sich nochmehrere seltene Geschütze, von denen hier nur die merk-würdigsten erwähnt werden sollen.

Bier kleine Markiere mit Flintcnschlösfern, eine Er-findung des Obersten Brown, die aber nicht angewcndetworden ist.

Zwei metallene Kanonen, welche 170^ in Vigo ero-bert wurden, uut dem Bilduiß der heiligen Barbara.

Eni Geschütz mit sieben Mündungen; zur Zeit Hein-rich Vlil, gegossen.

Ein Geschütz von der ältesten Struöktur, aus eisernenStäben mit Ringen zusammen geschmiedet.

Ein äoopfündiger Morticr, der in König WilhelmsZeit vor Namur gebraucht und dessen Zündloch durch über-mäßig schnelles Feuer ausgeschmolzen ward.

Eine schottische Kanone, die Zauberkatze genannt,in deren Nkündung ein Mann hinein kriechen kann.

Außerdem steht im St. James - park zu London einetj8pfundige metallene Kanone, welche die Engländer ausEgypten entführt haben. Sie ist außerordentlich schöngearbeitet; die Lassetenwände sind durch zwei Kroko-dille gebildet, die ihre Schweife in einander schlin-gen, und andere Attribute des Nilstroms bildlich daranangebracht. ,,

Alle hier zuletzt genannten Geschütze hat der Derf.