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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
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Ferner von einer Feldschlange, die noch zu seiner Zeit ii,Mailand gewesen und bei dem höchsten Aussatze goooSchritt, im Kernschuß aber 1772 Schritt getragen habensoll. — Sodann von einer Feldschlange zu Bois leDur, welche man Icr ciishlesss, oder den kleinen Teufel,genannt und die bis P 0 mclen (nach Andern bis Bonne)geschossen hat, welcher Ort drei Meilen (?) von der erstge-nannten Stadt entfernt ist. — Als der Konnetable vonBourbon. General Kaiser Karls V. im Jahre 1224 Mar-seille belagerte, fand sich in der Stadt eine Kanone,welche 100 Pfund Eisen schoß, aber auch 60 Menschen zuihrer Bedienung erforderte. — Mallet, ein Artillerie-Offizier bei der Artillerie des Marschalls von Schömbergin Portugal, sagt in seinem Werke „ Irsvsux äs Llsre;"er habe in der Stadt Sr. Giar in Portugal das größteStück gefunden, daß er jemals gesehen; es wäre 32 geo-metrische Fuß (Pariser Maaß) lang gewesen und hättegc> Pfund geschossen. — Als der Prinz Eugen im Jahre1717 den Türken Belgrad abnahm, fand man darin eineKanone, welche rto Pfund Eisen schoß und 22 WienerFuß lang war. Diese war also größer als alle vorher-gehenden. — Oie bekannte Feldschlange von Nancy(Laulsrrins äs klsnc^) die Herzog Karl III. von Lothringeni 2 g 8 gießen ließ, ist lange Zeit in Frankreich ihrer Ele-ganz wegen berühmt gewesen. Sie war)2l Fuß ilx Zolllang und schoß 48 Pfund (nach Tempelhof nur 18 Pf-)-— Zu Dover in England ist ebenfalls eine Kanone, mitder man (nach Tempelhof) über den Kanal hinweg bisnach Calais schießen will (!?). — König Friedrich I.von Preußen hat 1704 ein Stück Namens Asi a in Ber-lin gießen lassen, das 100 Pfund Eisen geschossen, 8,82Zoll Durchmesser gehabt und 341 Zentner gewogen hak.Sie kostete mit allem Zubehör 14641 Thaler; FciedrichII.ließ sie 1743 umgicßen. — Auf dem Kreml in Moü-