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Leipz. Litt. Zeit (iZog, Nr. go.) gesagt, daß Belgradschon 1078 mit Kanonen beschossen sey.
Mit Gewißheit wird der Geschütze und des Schieß-pulvers zuerst in alten Chroniken und Ausgabecechnungenvon Nürnberg, Augsburg, Lübeck, Ulm, Speierseit dem Jahre 1ZZ8 gedacht. Oldenburger rühmt dasNürnberger Zeughaus ini 4 - Thcil seines: Nliessuri rerumpubliesrum S. 1336, und giebt die Zahl der dort vorhan-denen Geschütze auf mehr als Zoo an. Was noch vonAlters her in diesem Zeughause aufbewahrt war, nahmen(nach Roths: Neuestes Nürnberg) die östreicher 1796 mitstch fort. — Im Jahre 1Z60 stiegt das NakhhauS vonLübeck mit dem dortigen Pulvervorrakh in die Luft; imfolgenden Jahre führen die Schiffe der Hansa in einerSeeschlacht gegen die Dänen Donnerbüchsen, und 1Z72lassen die Bürger von Augsburg 20 metallene Geschützedurch Hans von Arau gießen, und verkheidigen damitihre Stadt gegen die Baicrn. Derselbe Hans von Araugoß 1878 aus dem Platze St. Ulrich zu Augsburg dreigroße, starke Büchsen, von denen die größte eine Kugelvon 127 Pf. auf 100 (?) Schritte trug. Oie Kunst dieseBüchsen zu laden, lehrte er nur die drei Senatoren.
Zu Erfurt sollen schon 1877 zwei Kanonen gegossenworden scyn, eine von Eisen, die andre von Metall. ZuPrag in Böhmen befand stch 1878 ein Büchsenmacheroder Skückgicßcr; 1874 thak der Bischof von Schwarzburgder Stadt Würzburg großen Schaden durch Geschütz.In Brandenburg wurde die faule Grete i 3 gi vocMy»low an der Havel gebraucht. Oer Erzbischof von M ainzführte 1898 in seinen Feldzügen ebenfalls Kanonen mit.In demselben Jahre sendet die Stadt Görlitz der StadtPribuS Pulver und Blei zu Hülse, und icfog ziehen dieBaseler mit sieben Stück grobem Geschütz aus. — Kö-nig Jagello von Polen belagert i-Ha Marienburg
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