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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
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mit grobem Geschütz, und bei der Rüstung des deutschenReichs gegen Herzog Friedrich von Ostreich im Jahrirjig wird der Büchsen und des Pulvers gedacht.

In Schlesien findet sich 13/7 die erste Spur von Ge-schützen. denn in diesem Jahre fordert die Herzogin A g n esdie Städte Jarier, Bunzlau und Löwenberg auf,ihr mit Srurmgeräth und Büchsen zu Hülfe zu kommen.Noch andre Spuren finden sich >3go in Sagan, undI3g4, als Herzog Heinrich zu Grünberg mit den Gör-litzern eine Heerfahrt machte, wird des Schießpulvers eben-falls gedacht. —Im Jahre i^oo hatte B rcS la u Gejchütz,und 141 g starb Herzog Wenzel zu Crossen, weil er un-vorsichtig mit einer Donnerbüchse umgegangen war.

Der ersten Donnerbüchsen oder Bombardon bedienteman sich, wie sonst der Wurfmaschinen, um ungeheureSteinkugeln aus ihnen gegen Mauern und Häuser zuschießen, aber ihre Schwerfälligkeit und Unbehülflichkeitward bald hinderlich und lästig. sDic ersten Geschütze sa-hen seltsam aus. Man trennte die Pulverkammer von demRohre, und so entstanden Kanonen und Mörser die wieWinkelhaken aussahen. Ja inan hing sogar anfangs diePulverkammer an die Seite des Geschützes, daher auch dieKonstabler sich beim Losbrennen zwischen den Loden unddie Seite des Geschützes in einer Entfernung von roSchritts, zu stellen pflegten, um nicht beschädigt zuwerden, j

Um die Geschütze leichter zu bekommen, machte inansie anfänglich aus eisernen Stäben, welche der Länge nachzusammen geschmiedet und zu mehrerer Festigkeit mit dar-übergelegten eisernen Ringen verbunden wurden. Hierausentstanden in der Folge die Vcrstäb ungen, unsere jetzi-gen Friesen. Unfern Mörsern nicht unähnlich, aus einerkleinen Kamnier und einem ungleich größeren Fluge be-stehend, waren sie aus unbehülflichen Gerüsten befestiget, die

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