21
i
z
' gewisse Weite zu treiben, und dies war dem SchwarzVorbehalten. Dies beweist auch die Geschichte von derArt, wie Schwarz auf die Entdeckung gekommen war. EcHatte nämlich seine aus Salpeter, Schwefel und Kohlenbestehende Vermischung untereinander gerieben und in einengewöhnlichen Mörser gcth^zi^ den er mit einem Stein zu-deckke, damit keine Unreinigkeiten hineinfallen sollten.Durch einen Zufall fällt eine Funke in diesen Mörser.Plötzlich entzündet sich die Vermischung, und wirft denStein beinahe bis an die Decke des Zimmers in die Höhe.Diese durch das Feuer hcrvorgebrachte Wirkung der Ver-mischung machte den Schwarz aufmerksam, und er sahganz deutlich, daß dadurch eine Kraft entstand, welchevermögend war, ziemlich schwere Körper bis auf eine ge-wisse Weite zu treiben; und wahrscheinlich werden meh-rere Versuche die er angestcllt haben wird, und die, wenndie Buchdcuckerkunst damals schon erfunden gewesen wäre,er uns vielleicht aufbewahrt hätte, ihn in dieser Meinungbestärkt haben." — Zum Beweise, daß man schon frü-her mit dem Gebrauch des Schießpulvers und der Feuer-gcschütze bekannt gewesen sey, als die Geschichtschreiberzum Theil annehmcn, wird im Anfänge des Uten Bandesder Geschichte der Kriegskunst eines Manuskripts über dieEeschützkunst aus der Mitte des täten Jahrhunderts er-wähnt, das neuerlich von dem Or. Ho che in der Biblio-thek des verstorbenen Preuß. Ministers v. d. Horst inWcstphalen, aufgefunden worden ist. Man steht aus dem-selben, .daßozu der Zeit, wo der Derf. des Manuskriptslebte, ."dle^Geschützkunst nicht mehr ganz in ihrer erstenKindhsik7>par, sondern daß ste schon einigermaßen wissen-schaftliche Fortschritte gemacht hakte. Die Jahrzahl desManuskripts ist iHHä, der Name des Derf. aber unbe-kannt. Oie Erfindung des Schießpulvers schreibt derselbeebenfalls dem Niger Lereliloläus (dem schwarzen