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und Weinessig gelöscht Weeden. (Siehelungsblatt igr?, Nr. 6g.)
Oie Araber sollen i 2 ^Z in Spanien, wenn nicht dasheutige Schießpulver, doch eine demselben ähnliche Mischunggekannt haben. Don den Chinesen behauptet man sogar,daß sie Pulver und Kanonen lange vor der Ankunft derPortugiesen in Indien gehabt! hätten. Späkern Angabenzufolge, soll das griechische Feuer seinen Namen mehr dem >in der Mischung enthaltenen griechischen Harze zu sverdanken haben, als daß es von den Griechen erfundenoder zuerst angewendet worden wäre. Später, bei derBelagerung von Ptolemais (isgo) verbrannte ein Kup-ferschmid aus Damaskus die Wandelkhürme der Kreuz-fahrer, indem ec eine Mischung von Naphta (Dergöl) inehernen Töpfen kochte bis sie völlig glühte, und sie dannauf die feindlichen Thürme hinausschleudertc. So vielscheint indessen aus allen ältern Überlieferungen allgemeinhervorzugchen, daß die Araber die ersten sind, welche dieKunst der Feucrwerkerei ausübend getrieben haben. Jedochstimmen darin fast sämtliche alte Chroniken und Ge-schichtschreiber, sowohl deutsche als fremde überein, daßdie eigentliche Mischung des Schießpulvers, wie es in derFolge gebraucht wurde, und besonders die Erstndung derGeschütze in der ersten Hälfte des ltsken Jahrhunderts inDeutschland von jenem Franziskaner-Mönche BerkholdSchwarz gemacht worden scy. Oer General v. Tempel-hof sagt in seinen hinterlassenen Werken über die Artille-rie (herausgegeben von Gaugröbcn) folgendes darüber:„Gewiß ist es, daß man schon vor Schwarz eine Ver-mischung von Salpeter, Schwefel und Kohlen gekannthak, wodurch man einen starken Knall und ein Helles Feuerhervorbrachke, wenn man diese Vermischung anzündete;allein man wußte noch nicht, daß man sich dieser Ver-mischung bedienen könnte, um schwere Körper bis auf eine