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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
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Auf dem Harz soll man das Pulver schon im ratenJahrhundert gekannt und gebraucht haben, um das Ge-stein im Rammelsberge bei Goslar zu sprengen. Pfalz-graf Heinrich am Rhein, ein Sohn Heinrich des Lö-wen, soll im Jahre raoo die Mauern eines alten Schlos-ses beiTyruS damit gesprengt haben. Rach Einigen soll Ro-ger Bacon (von Tempelhof fälschlich Robert Bar o,ider berühmte englische Philosoph genannt) der zu An-fänge des iZten Jahrhunderts in England lebte, der Ersin-dcr des Schießpulvers gewesen seyn, was auch nicht ohneWahrscheinlichkeit ist. Daß er schon 1258 das Pulversehr gut kannte, geht aus seinem Werke:Über die Rich-tigkeit der Zauberei" hervor.

Oie Wirkung des Salpeters war wenigstens zu jenerZeit schon bekannt. (Siehe Koger Lscon opus insjus Hggund Lpierolgo <lo secretis operibus er nsrurse.)

> Selbst das griechische Feuer muß in seinen Bestand-thcilcn Salpeter, und nicht wie Einige behauptenRaphta enthalten haben, da es, nächst seiner unauslösch-baren Flamme, auch wegen seiner Exploston furchtbarwar. Nach Hoyer soll der Grieche KallinikuS ausHeliopolis, der eigentlich ein Baumeister zur Zeit Kon-stantin des Langbärtigen war, das griechische Feuer er-funden und zuerst 668 bei der Belagerung von Konstan-tinopel gegen die Araber angewendet haben. Oie Ge-schichte des griechischen Feuers hat mehrere Bearbeiter ge-sunden. Man lese darüber Morgcnblatt (i8ich Nr. 226.);Freimüthigen (1812, Nr. 12g.); Oupre allzerstörendesFeuer unter Ludwig XV. von Frankreich. Zu LudwigsIX. Zeit gebrauchten es die Türken gegen ihn, da wo .derNil sich in zwei Arme theilt. Das Feuer bestand ausRaphta, Schwefel und Harz, und ward auch das Feuerder Medea genannt. Es konnte nur durch Sand, Urizi

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