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sagen, daß die Preußt Artillerie in den unglücklichen Feld-zügen von 1806 und 1807 die Feuerprobe der schmerzlich-sten Erfahrungen auShalken mußte; alle ihre Mängel,durch einen langen Frieden gehegt und gepflegt, tratenan das Licht und rächten sich auf das Bitterste. Es ge-hörte die ausgezeichneteste Thätigkeit der Offiziere dazu,uni die organisatorischen Gebrechen einigermaßen gut zumachen. — In den ausübenden Thcilen der Wissenschaftnur durch schriftliche oft pedantisch abgefaßke und für denGeist des neuern Kriegssystems nicht mehr passende Uebcr-lieferungen unterrichtet, waren die Artilleristen und Unter-offiziere, ja selbst die jüngern Offiziere meistens Laien inallem was zum praktischen Dienst im Felde gehört. —Die Stückknechte und Pferde erhielt die Artillerie — beidein völlig rohem Zustande — erst wenige Tage vor demAusmarfche. Oie Bekleidung der erster» war bejammerns-würdig, ihr Loos das traurigste, denn halbinvalide Ka-valleristen waren, unter dem Namen der Schirrmeister,ihre Befehlshaber. — Auf das Geschirrzeug wurde wenigverwendet und es befand sich nach dem ersten Marsche ge-wöhnlich unter den Händen des Sattlers. — Nicht min-der mangelhaft war daü übrige Materiale. Zimmermannund Grobschmied hakten daran gepfuscht, nicht ein Radwar dem ändern gleich, nicht ein Rohr paßte in eine an-dere Lastete, und oft nur so eben in seine eigene. — So-genannte Dorrathssachen wurden auf eine widerfinnigeWeise auf einer leeren, ebenfalls zum Vorrath bestimmten.Lastete mikgeführt, allein sie erfüllten diese Bestimmungschlecht, denn sie waren mit den Dingen, die sie ersetzensollten, nicht übereinstimmend angefcrkiget. — Die Fuhr-werke waren mit unnützen Eisenbeschlägen überladen, vondenen sich der Hemmapparat durch ^Mangelhaftigkeit nochauszeichnete. — Auf der einen Seite mußten die Bakte-rien eine Menge unnützer Dinge mit ins Feld nehmen