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die Von Krieg fast spielend führten, ihr Brod im Quersackihre Patronen in der Rocktasche trugen, — ihnen konntedie Artillerie nicht leicht genug eingerichtet seyn, wenn sieihnen bei ihren zwanglosen Manövern folgen sollte. Siekonnte ferner in nicht zu großer Masse bei dieser neuenArmee vorhanden seyn, da sie auf der einen Seite das-jenige ersetzen mußte, was eben diejer Arnicc auf der an-dern an Kriegsübung, Ausbildung, Disziplin und Erfah-rung abging. Das Getöse der Kanonen sollte den Neu-franken Muth einslößcn oder vielmehr sie betäuben; inder ungeheuren Anzahl der Geschütze sollten sie das Ver-trauen finden, das sie zu ihrer geringen taktischen Fertig-keit und mangelhaften Disziplin nicht haben konnten.Daher sah man einestheils die Zahl der Geschütze sichbei den Neufränkischen Heere täglich mehren, und an-dcrnkheils haschren sie begierig nach jeder Erfindung, wel-che die Erleichterung und Beweglichkeit der Geschütze be-günstigte. Bon allen Erfindungen dieser Art mußte ihnendaher die der reitenden Artillerie, von ihnen arciilo-rio volanro genannt, ganz vorzüglich Zusagen; denn siepaßte so ganz für ihr System und für den bei ihnen herr-schenden Geist. Sie faßten sie mit dem Feuereifer auf, dender Freiheitsschwindel in ihnen entzündet hakte.
Nach dem Baseler Frieden trat bei der PreußischenArtillerie eine Pause in ihrer Vervollkommnung ein, gleich-sam wie die Abspannung nach ungewöhnlicher Anstrengung.Wie verderblich dies, und die darauf folgende lange Waf-fenruhe gewirkt hak, werden wir aus dem Folgenden sehen.Es war eine Periode, ähnlich der, wie sie die FranzösischeArtillerie vor dem Erscheinen Gribauvals erlebt hak.
Bei den Franzosen wurde die Regiments-Artilleriefür lästig erklärt und abgcschasst P, bei den Preußen er-
') Napoleon Hat sie Igo5 wieder eingefüHrk, aber mehr