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zu lange getrennten evangelischen Kirchen, zu dieserAnsicht bekannt und in solchem Geiste gelehrt undgelebt. Er schätzte sich aus dem Grunde in hohemGrade glücklich, einer vollkommen unirten evangelisch-theologischen Facultät, in welcher seit vielen Jahrender Coufessionsuntcrschicd gänzlich aufgehoben war,als Mitglied anzugehören, und überhaupt der Unter-than eines Regenten von solcher religiösen Denk- undSinnesart zu sein.
Scheint nun auch jetzt, so bald nach jenen fro-hen Tagen, schon manche Hoffnung getäuscht oderin die Ferne hinausgerückt, manche heitere Aussichtgetrübt, vieles überhaupt ganz anders geworden, alsim Jahr 1817 mit Recht zu erwarten stand: so soll
und darf doch das preiswürdige Königliche Wort ei-nes ächtevangclischcn Fürsten und des ersten Schutz-herrn der Reformation nimmer der Vergessenheit über-gehen werden. Ja man muss es um so mehr in fri-sches Andenken bringen, je mehr vielleicht Einer undder Andere heutiges Tages wünschen dürfte, dass das-selbe niemals ausgesprochen worden sein möchte. Alsostehe es hier, eines Theils als Zierde und angemess-ner Schluss dieser auch dem christlichen Friedenswerkgewidmeten Arbeit, andern Theils zur wiederholtenernstlichen Beherzigung für Vornehme und Geringe,für das evangelische Volk und seine Führer in desfrommen und hochgesinnten Königs Landen.
„Schon Meine in Gott ruhende erleuchtete Vor-fahren, der Kurfürst Johann Sigismund, der Kur-fürst Georg Wilhelm, der grosse Kurfürst,König Friedrich I. und König Friedrich Wil-