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göttcrcr und Götzendienst, als der Fetischdiener, Avel-clier im Holz - und Steinblock seine Götter, im Cruci-fix den Heiland, in gemalten oder geschnitzten Bil-dern die Engel und Heiligen verehrt. Und so scheintin der Lehre vom heiligen Abend mahl, wel-che seit vielen Jahrhunderten zu mancherlei Missver-ständnissen, Streitigkeiten und Trennungen in derChristenheit Anlass gegeben, welcher sich in unsernTagen aufs neue das allgemeine Interesse der evange-lischen Kirchen zugewendet, und deren gründliche Er-örterung wir im Folgenden versuchen wollen, gleich-falls Alles auf folgende erste und letzte Fragen, undderen genügende Lösung zurückzukommen:
Sind die Worte Christi: „Das ist mein Leih,“und „Das ist mein Blut,“ welche wir nach denapostolischen Berichten als die bedeutungsvollen Ein-setzungsAvorte dieses Sacraments betrachten müssen,eigentlich und buchstäblich zu A r erstehen, oderuneigentlich? Ist die heilige Handlung als eineschlichte Thatsache rein an sieh, ( o-pus operatum ,)oder als eine symbolische, das heisst, etwas an-ders, als sich selbst, bezeichnende, nemlich ein Ueber-sinuliches und Geistiges nur darstellende aufzufassen?Mit bestimmteren Worten: Hat Christus bei Gelegen-heit seiner letzten Mahlzeit mit den Jüngern diesensein wirkliches Leibesfleisch zu essen, sein Leibesblutzu trinken dargeboten? und haben diese, zn solchemmündlich-leiblichen Genuss aufgefodert, beiderlei Ma-terien leibhaftiger W T eise genossen und zu gemessengeglaubt? Oder ist an Buchstäblichkeit des Ausdrucksund an Eigentlichkeit der Handlung in diesen Stellenso wenig zu denken, als in unzähligen andern des
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