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Auf allgemeinen Beifall konnte er, zumal indieser Zeit, bei der Behandlung eines Gegenstan-des, wie der vorliegende, auf keine Weise rech-nen: auch war es ihm nicht darum, sondern ein-zig um die Sache der Wahrheit, welche er ge-fördert zu sehen wünscht, zu thun. Dass er sei-nes Theils mit Ernst und Fieiss, mit Unbefangen-heit und redlicher Anstrengung sich um gründ-liche Erforschung des wuchtigen Gegenstandes be-mühet, ist er sich bewusst; nud sachkundigenBeurtheilern wird diess gewiss nicht unbemerktbleiben, Wer aber nichts vom Grundtext desneuen Testaments, wovon hier allein die Redeist, versteht, sollte billigerweise über dergleichenDinge mitzusprechen sich enthalten. Wer vonInspiration der Uebersetzungen, und nun auch,in freilich ganz folgerechter Fortschreitung, vonnochmaliger Inspiration bei der Lesung einer in-spirirten Uebersetzimg redet, muss wenigstens nichtsagen, dass er ein evangelischer Christ, am al-lerwenigsten, dass er Lutheraner sei. Dergeistesstarke, kerngesunde Luther war sehr ent-fernt, sich Dinge von der Art einzubilden, alsheutige Hellseher und schwärmende Träumer ihmund sich selber andiehten.
Für solche Träumer, welche allmählig anfan-gen, sich nusschliesslich die. Gemeinde, vor-zugsweise die Gläubigen, die Atiserwählten,