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weit ausgedehnte vegetationsleere Ebenen, die Beschaf-fenheit des Trinkwassers, dessen man sich bedient, diegewisser Winde; aufserordentliche Temperaturwechselu. s. w. Aber alle diese Ursachen, selbst, wenn siean einzelnen Orten dazu beitragen, den Platz zu einemungesunden Aufenthalte zu machen, reichen nicht hin,den mächtigen Einflufs mancher Gegenden auf die Ge-sundheit der Bewohner zu erkläreil, eine Eigenschaft,welche sich oft an Orten plötzlich einfindet, obgleichin meteorischer Beziehung keine Veränderung eingelre-ten, wie dies in Montpellier der Fall ist, früher einerdurch ihr gesundes Klima bekannten Stadt, jetzt, nachArnotts Versicherung, einem der ungesundesten OrteFrankreichs 1 ). Die Ursache liegt wol hauptsächlichin den Ausdünstungen der stehenden Gewässer 2 ) unddem in der Luft vertheilten organischen Stoffe, dessenExistenz kurz zuvor nachgewiesen worden. In Aegyp-ten herrschen im Winter, wenn der Nilschlamm mitWasser bedeckt ist, wenig Krankheiten, im Sommerdesto mehr Endemien. Rom ist seiner aria cattivciwegen berüchtigt, die pontinischen Sümpfe haben ihre
1) Jameson New Edinburgh philosoph. Journal. II. (Apr.—Octbr. 1827.) p. 255.
2) Uelier (len Einflufs der Sümpfe anf den Gesundheitszustandder Menschen und die daraus entstehenden Miasmen, verglei-che man noch die Bemerkungen Fergusons, welche er aufviele und mannigfaltige Erfahrungen begründet hat. Er glaubthauptsächlich, dafs die Ausdünstungen der Sümpfe nur hei vor-züglich trockner Luft, unbewölktem Himmel und dörrenderHitze schädlich sind, was er durch eine grofse Reihe der ver-schiedenartigsten Thatsachen erläutert. S. Frorieps Notizen.Bd. VIH. Nr. 176. S. 346. Ich habe vieles hieher bezüglichein meiner Meteorologia veterum Graecorum et Romanorumzusammengestcllt.
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