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Die Doppelsterne
Entstehung
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puncten 6 und II seiner Bahn gleich Null/ so daß derselbe denBogen 6NI) vor- und rückwärts/ gleich einem Pendel/ in immerwäh-renden Schwingungen um die beyden Sonnen I'und O zurücklegt.

So mannigfaltig sind also die Gestalten derPlanetenbahneii/wenn zwei) Sonnen auf sie wirken/ selbst wenn nian/ wie wirgcthan haben/ alle Curven von doppelter Krümmung/ und unterden ebenen Curven auch noch diejenigen ausschließt/ welche insUnendliche fortgehende Äste haben und wenn man überdies; vor-aussetzt/ daß die Kräfte der beydcn Sonnen bloß nach dem Gesetzeder allgemeinen Schwere wirken/ oder daß ihre Anziehungen sichverkehrt wie das Quadrat der Entfernung des Planeten von ihn?»verhalten. Man sieht von selbst/ daß ohne diese Beschränkungendie Menge aller möglichen Fälle, also auch die aller möglichenGestalten der Bahnen in derThat unzählbar seyn wird. Aber welcheMannigfaltigkeit wird dann erst bey jenen Systemen Statt haben,wo drey, vier und mehr Sonnen, wo endlich Tausende von Son-nen, wie in den Sternhaufen, sich in einem scheinbar engenRaume um und neben einander bewegen. Welche Kraft des Gei-stes, welche höhere Analysis wird wohl dort erforderlich seyn, umin diesem so wunderbar verschlungenen Gewebe von Bewegungennoch das sie leitende und ordnende Prineip zu entdecken!

(Anblick Ves Aimmels von den Wanctcn dieser Aonncnsystcmc.)Aber ich besorge, durch diese geometrischen Betrachtungen die Lesernur zu ermüden. Wollen wir sie daher nicht weiter verfolgen und zumSchluffe dieses Gegenstandes noch einen Blick auf das sonderbareBild werfen, unter welchem den Bewohnern dieser Planeten derHimmel erscheint. Zwey und mehr Sonnen von den verschieden-sten Farben und zwischen ihnen die so wunderbar verschlungenenBahnen von Planeten und Kometen, von Satelliten begleitet,alle in einem vielleicht verhältnißmäßig sehr engen Raume zusam-mengedrängt: welchen Anblick, welche Abwechslungen mag so einSchauspiel gewähren!Da es dazu keiner mathematischen Kennt-niß, sondern nur einiger Imagination bedarf, um dieses Gemäldezu entwerfen, so wollen wir der Einbildungskraft der Leser nicht wei-tervorgreifen und ihnen selbst das Vergnügen überlassen, diese Zeich-