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Die Doppelsterne
Entstehung
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Capitel IV.

Ueber die Art, wie Doppelsterne beobachtet werden.

(Einrichtung der astronomischen ,-tfcrnr'chrc.) Man wird ausallem Vorhergehenden schon bemerkt haben, wie nothwendig zurnäheren Kenntnis; der Doppelsterne die der gegenseitigen Lage ist,welche der Satellit und der Centralstern in verschiedenen Zeiteneinnehmen. Da sie, wie wir gesehen haben, unter den übri-gen Sternen des Himmels Systeme für sich bilden, so wirdman in der That nur die relative Lage der beyden Sternedes Systems zu kennen brauchen, um daraus auf alle Verände-rungen zu schließen, welche in dem System selbst vor sich gehen.Wir wollen nun sehen, wie man diese relative Lage durch Beob-achtungen bestimmen kann.

Mit jedem Fernrohre übersieht man bekanntlich, wenn esin irgend einer Lage festgestcllt wird, einen kreisförmigen Raum,den man das Feld des Fernrohres nennt. Je weiter dieses Feld,bey derselben Vergrößerung des Fernrohrs, ausgebreitec ist,desto vorzüglicher ist im Allgemeinen das Fernrohr. Allein es gehtleider aus der innern Einrichtung dieser Instrumente hervor, daßdas Feld derselben, so wie die Vergrößerung wächst, immer klei-ner seyn muß. Die Größe des Feldes hat also bestimmte Grän-zen, die bey demselben Fernrohre immer enger werden, je mehres vergrößert, und wenn man über diese Gränze herausgeht, soerscheinen alle Gegenstände gefärbt, an ihrem Rande unbestimmtund überhaupt undeutlich. Darin besteht in der That ein großerNachrheil dieser Instrumente, den wir auch bey der Beobachtungder Doppelsterne fühlen, weil diejenigen, deren Distanz größerals der Durchmesser des Feldes ist, nicht mehr zugleich in demFernrohre gesehen, und daher auch nicht mehr mit der gewünsch-ten Schärfe beobachtet werden können.

Dieses Feld wird eigentlich von einer in ihrer Mitte kreis-förmig durchbohrten metallenen Platte gebildet, die im Innern