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Die Doppelsterne
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C a PiL e l n.

Doppelte und vielfache Sterne. Merkwürdige Bewegungderselben.

(Vrrthctlung der Kterne.) Wir haben bereits oben gesehen,daß die Fixsterne am Himmel sehr ungleich vertheilt und daß siegegen die Milchstraße zu immer dichter gedrängt erscheinen. Al-lein diese Vertheilung der Sterne im Großen ist es nicht, diewir zu dem Gegenstände unserer gegenwärtigen Betrachtung ma-chen wollen. Wir werden uns hier begnügen, einzelne kleinereGruppen des ganzen Sternenheeres näher zu untersuchen und zusehen, welche Folgerungen wir darauf bauen können. '

Schon dem bloßen unbewaffneten Auge begegnen solcheSterngruppen, dichte mit Sternen besäete Himmelsgegendenin beträchtlicher Anzahl. So zeigt sich der größte Theil des schönenSternbildes Orion, die Gegend zwischen «, ^ und S der Leyer,die zwischen /3 und S des Stiers sehr sternreich, während wiederandere, wie das Sternbild des Luchses oder des Camelopards, nursehr wenige und kleine Sterne enthalten. Hieher gehören auchdie ganz dunklen Stellen des Himmels nahe am Scorpion, amFuchse, mitten in dem großen Lichtnebel Orions und endlich diesogenannten Cap'schen Wolken oder die Kohlensäcke bey dem südli-chen Kreuze. Die Krippe im Krebs8^29, Poldist. 6l)°30H enthält auf der Fläche eines halben O.uadratgrades über vier-zig deutlich erkennbare Sterne und die bekannten Pleiaden imStiere enthalten auf dem Raume eines Kreises von einem Gradeim Halbmesser einen Stern vierter, 6 fünfter, 5 sechster und 32Sterne siebenter Größe,, also 44 noch mit freyem Auge erkenn-bare Sterne.

(folgen dieser VertMung der Fixsterne.) Es ist äußerst un-wahrscheinlich, daß diese auf so kleinen Räume zusammenge-