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Die Doppelsterne
Entstehung
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Capitel l-

Scheinbare Größe und Anzahl der Fixsterne.

(Verschiedene Grösse der Fixsterne.) Wenn wir den gestirn-ren Himmel betrachte»/ so bemerken wir gleich auf den er-sten Blick/ daß die Sterne, welche ihn schmücke»/ in ihrerscheinbaren Große sehr verschieden sind. Die einen sind so hellund/ wenigstens scheinbar/ so groß, daß wir sie sogleich nachdem Untergange der Sonne erblicken, während andere, schwä-chere oder kleinere, erst später, wenn die Nacht ihren dunklenSchatten über den Himmel verbreitet, sichtbar werden, und- andere, noch kleinere, mit unbewaffnetem Auge gar nicht, son-dern nur durch Fernrohre gesehen werden können.

Wir würden uns aber sehr irren, wenn wir diese so auffal-lenden Abstufungen der Fixsterne ihrer wahren Größe oder auchihrer Entfernung zuschreiben d. h. wenn wir sagen wollten, daßdiejenigen Sterne, welche uns als die größeren erscheinen,auch in der That die größten sind, oder daß sie wenigstens näherbey uns stehen, als die übrige». Denn, um es nur gleich imEingänge zu gestehen, wir wissen über die absolute Größe so-wohl, als über die Entfernung aller Fixsterne ohne Ausnahmenoch gar nichts, und wir kennen auch nicht einen einzigen, vondem wir sagen könntendaß er an Größe oder Entfernung un-sere Sonne, auch nur in runder Zahl, Millionen- oder Billionen-mahl übertreffe. Auch sehen wir die scheinbar größten, wenn wirsie durch unsere Fernröhre betrachten, nur wie untheilbare undzwar desto kleinere und reinere Puncte, je besser dieses Fernrohrselbst ist.

Was wir also bisher Größe der Fixsterne nannten, soll-ten wir den Glanz oder die Lichtstärke derselben nennen. SieDie Doppclstcrnc. 1