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Die Doppelsterne
Entstehung
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C apit el m.

Entfernung der Doppelsterne von der Erde.

(Bestimmung der Grösse und Entkernung der Gegenstände, dirman nicht unmittelbar messen kann.) Zuerst wollen wir überhauptbemerken/ wie man die Entfernung eines Gegenstandes, zu demman nicht unmittelbar kommen kann, bestimmen könne. DasVerfahren, von dem hier die Rede ist, wird nicht bloß in derAstronomie, sondern selbst in der gemeinsten Feldmeßkunst ge-braucht, und verdient daher von Jedermann etwas näher gekanntzu werden.

Sey also 8 dieser Gegenstand (lig. 1) auf dem Felde, dessenEntfernung ^8 von dem Puncte ^ man sucht. Man stelle indem Puncte^. irgend ein Instrument auf, mit welchem man Win-kel messen kann, und nehme in der Gegend von ^ noch einenzweyten Punet L und messe die Entfernung dieser beyden Puncte.^.L, z. B. in Toisen mit einem Maßstab oder mit der Meßkette.Man messe dann mit jenem, in ^ aufgestellten Instrumente denWinkel 8^11 des Gegenstandes 8 mit dem zweyten Puncte V,und bringe endlich dasselbe Instrument in den zweyten PunctL, um auch den Winkel 8L^ des Gegenstandes 8 mit demersten Puncte ^ zu messen. Dies; ist schon genug, die gesuchteEntfernung ^8 des Gegenstandes von dem ersten Puncte ^ eben-falls in Toisen zu bestimmen.

Denn gesetzt, die Linie sey gleich 100 Toisen, der Win-kel ^ aber gleich 70 und der Winkel L endlich gleich 80 Gradengefunden worden. Trägt man nun mit einem verjüngten Maß-siabe, auf welchem z. B. die Toise nur eine Linie oder den zehn-ten Theil eines Zolls betragen soll, auf die Ebene eines Papierseine Gerade ->t> gleich 100 Linien auf, und verzeichnet man anihrem Endpuncte n, mittels des bekannten Transporteurs denWinkel 1>a870° und eben so an dem andern Endpuncte 8 denWinkel abs80°, so werden sich die beyden Schenkel 28 und 1,sdieser Winkel in irgend einem Puncte s schneiden, und ein Dreyeck