man bey denFraunhoser'schen Fernrohren in dem Ringe, derdie Objcctivlinsen trägt, am Boden desselben drey Stell- undeben so viel Zugschrauben treffen, durch welche jener Ring an daseigentliche Rohr befestiget und in jeder Lage desselben unverrückterhalten werden kann. Eine geringe Verstellung einer oder meh-rerer dieser Schrauben wird hinreichend seyn, das Objectiv nacheinigen Versuchen in die gehörige Lage zu bringen.
Außer diesen beyden Correcrionen der größeren Fernrohre gibtes noch mehrere Vorsichtsmaßregeln, die vorzüglich bey der Beob-achtung sehr seiner Gegenstände nothwendig sind, und von welchenich hier nur einige, vielleicht weniger bekannte, kurz ansühren will.
(Neber das Anlaufen der Glaslinsen der Mrnröhre.) Oster er-eignet es sich, besonders in kälteren Nächten, daß ein sonst gutesFernrohr plötzlich alle Gegenstände unbestimmt und wie in einemNebel eingehüllt zeigt. Die Ursache davon ist meistens der Hauchdes Mundes, der das Ocular mit einem Dunste überzieht. Einbloßes Abwischen desselben hilft nur wenig, wenn das Glas nichtwieder gut getrocknet wird. Am besten ist es, einige Minuten zuwarten, indem dieser Überzug des Glases selbst verdunstet oderauch das Ocular mit einem andern zu ersetzen, deren man bey je-dem größeren Fernrohre ohnehin immer mehrere bey der Hand hat.Oster ist aber auch die Ursache dieser Erscheinung in dem Thaue zusuchen, der sich an die Außenseite des Objectivs ansetzt und derden Beobachtungen sehr feiner und lichtschwacher Gegenstände un-gemein hinderlich ist. Ein gutes Mittel dagegen ist eine cylindrischeRöhre von Papier oder besser noch von einem außen weiß und glatt,innen aber schwarz gefärbten Bleche von etwa 15 bis 20 Zoll Länge,die man an die Objectivseite des Fernrohrs ansetzt und die allenThau, der auf das Objectiv fallen könnte, absorbirt.
Die Oculare müssen, wenn man sehr schwer zu sehende Ge-genstände gut sehen will, ganz frey von Staub und andern Un-reinigkeiten seyn. Am besten kann man zur Reinigung derselbenden Schwamm brauchen, dessen sich die Tabakraucher bedienen,wenn man ein sehr weiches Stück desselben auswählt und mir einerfrisch aufgeriffenen Seite über die Flächen der Linsen fährt. Um
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