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diese Gläser von älterem Schmutze zu reinigen, putzt man sie zu-erst mit einem in Weingeist getauchten, weichen Leintuche undwischt sie dann mit einem andern Leintuche ab, welches zuvor inKreidewasser gewaschen und getrocknet worden ist, so daß es, derKreide wegen, etwas staubt. Dieser Staub wird endlich mit ei-nem reinen Haarpinsel von dem Glase abgekehrt.
(fester Stand des Fernrohrs bcv den Lcobachtiingcn.) EineHauptbedingung bey der Beobachtung seiner Gegenstände ist derfeste Stand des Fernrohrs. Wenn der Boden, auf dem es steht,durch das Auf- und Abgehen anderer oder durch, auf der Gaffevorüberfahrende Wägen erschüttert, oder wenn das Fernrohr selbstan seinem Stative durch Luftzug oder auch durch die Berüh-rung der Hand des Beobachters in eine, wenn auch noch sogeringe oscillirende Bewegung versetzt wird, so leiden dadurch alleBeobachtungen. Auch ist es nicht gut, sogleich, nachdem mandas Fernrohr auf einen Stern gestellt hat, ihn auch damit zubeobachten. Die Vibrationen, welche das Rohr durch die Ver-änderung seiner Stellung erhalte» hak, dauern oft noch eine län-gere Zeit in immer kleineren Schwingungen fort und selbst die indem Innern desselben eingeschloffene Lust ist dadurch in Wallungengerathen, die sich erst in einiger Zeit wieder verlieren. Daß dabeyjede äußere Beleuchtung des Zimmers, in welchem man beobach-tet, und selbst jede überflüssige Beleuchtung des inneren Fern-rohres so viel möglich vermieden werden müsse, ist für sich klar.
(Schickes Sehen beg den Leobachlungen llchtschimcher Gegenstände.)Diese und manche ähnliche Bemerkungen, auf die ein aufmerk-samer Beobachter leicht selbst verfallen wird, werden vielleichtmanchem kleinlicherscheinen und sie können auch inderThat bey ge-wöhnlichen Fernröhren und Beobachtungen größtentheils übergan-gen werden. Wenn es sich aber um sehr schwer zu sehende Gegen-stände handelt, wird sich ihr Nutzen und selbst ihre Nothwendig-keit jedem sorgsamen Beobachter von selbst ausdringen.
In solchen Fällen wird man sich auch jener Erfahrung desälteren Herschels erinnern, nach welcher er sehr lichtschwache