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warte besitzt drey größere portative Fernrohre dieser Art, deranderen z. B. an den Meridianinstrumenten, nicht zu gedenken,und die eben dadurch, daß sie mit ihren schweren Stativen häufigvon einem Orte zum andern gerollt werden, ihre Cenlrirung soleicht verlieren. Nur selten zeigen alle drey zugleich die Sterne derersten Größe ganz rund und strahlenlos und gewöhnlich äst abwech-selnd immer dasjenige weit von den andern beyden voraus, daseben mit Sorgfalt centrirt worden ist.
Zu diesem Zwecke ist also offenbar ein Verschieben, entwe-der des Objectivs oder des Oculars, gegen die Linie nöthig, welchedie Mittelpuncte beyder Gläser verbindet. Man kann dazu dreyseine Schrauben anbringen, die von der Außenseite des Fernrohrsauf die Lage des Objectivs einwirken und die man, währendman durch das Rohr einen Stern der ersten Größe betrachtet, solange in Bewegung setzt oder durch einen Gehülfen setzen läßt,bis der Stern ganz rund und rein erscheint. Allein bequemer undsicherer kann man das folgende Verfahren anwenden.
In der engeren Seite einer kurzen, trompetenförmigen Röhrelasse man ein kleines Fernrohr, von etwa 4 Zoll Länge und miteinem Kreuzfaden in seinem Brennpunct versehen, so anbringen,daß es sich daselbst nach allen Seiten bewegen oder drehen läßt.Das weitere Ende dieser Röhre wird mit drey kurzen, stählernen,an ihren Enden glatt abgerundeten Stiften versehen.
Man richtet nun das Fernrohr mit der Ocularseite gegen dasFenster auf den freyen Himmel, stellt die erwähnten Stifte derRöhre an die äußere Fläche des Objectivs und verschiebt das kleineFernrohr so lange um seine Aufhängepuncte, bis das Fadenkreuzdesselben die, durch dieses kleine Rohr gesehene runde Ocular-öffnung des großen Fernrohrs genau halbirt. Dreht man danndie ganze Trompete mit ihrem kleinen Fernrohre so, daß seine dreyStifte immer mit dem Objectivs in Berührung bleiben und trifftder Durchschnitt des Fadenkreuzes, in allen Lagen der Trompete,immer genau die Mitte der Ocularöffnung des großen Fernrohrs/so ist das letzte gut centrirt. Ist aber dieß nicht der Fall, so mußdasObjectiv eine etwas geänderte Lage erhalten, um jenen Paral-lelismus der beyden Linsen zu erreichen. Zu diesem Zwecke wird