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len Doppelsternen sehr veränderlich ist und daher derselbe Sternbald zu einer/ bald wieder zu einer andern jener vier Classen ge-zählt werden müsite. Man stellt dafür jetzt die Doppelsternein Sternkataloge zusammen/ wo alle Sterne nach ihren Rect-ascensionen (von, 8^ bis 2ÜJ geordnet sind/ und wo jedem dersel-ben seine Distanz von dem Nordpole des Äquators beygefügtwird,um durch diese beyden Angaben seinen Ort am Himmel vollstän-dig zu bestimmen und den Beobachter in den Stand zu setzen/ihn mit seinem Instrumente an dem angezeigten Orte wieder auf-zufinden. Diesen beyden Grossen wird die Distanz -Ll der beydenSterne in Secunden und der Winkel 71 dieser Distanz mit demDeclinationskrcise des größer» der beyden Sterne oder dem soge-nannten Positionswinkel nebst den nöthigen Bemerkungen überdie Veränderungen dieser beyden Größen ^7 und 77/ über dieGröße/ Farbe der Sterne u. dgl. hinzugefügt.
Man zählt übrigens diese Positionswinkel in der Richtungvon Nord gen Ost/ nach Süd und West bis 300 Grade. Der äl-tere Herschel gab diese Lage auf eine andere/ minder bequemeWeise an/ indem er die Stellung des kleinen gegen den größer»Stern so ausdrückte/ wenn a eine willkührliche Anzahl Gradezwischen 0 und 90 bezeichnet
s. Nördl. folgend, heißt in der neuen Art zu zählen 90° weniger »
-n. Südlich folgend.90 mehr a
->. Südlich vorhergehend. 270 weniger a
a. Nördlich vorhergehend ..... 270 mehr n
So heißt z. B. 8 N. F. oder 26 N. V. oder 70 S. V. / daßder Positionswinkel gleich 62, 2st6, 200 Graden ist u. s. w.
(Verhältnis der Nn?chl der doppelten Zsterne ?u den einfachen.)Es ist schwer, dieses Verhältnis; mit einiger Genauigkeit fest-zusetzen. Wenn wir uns aber mit einer Annäherung oder Schä-tzung begnügen wollen, so können wir bemerken, daß, nachStruve's Überschlag, im Jahre 1825 nahe 3000 Doppelsternebekannt waren und daß diese Kenntniß das Resultat der Untersu-chung von nahe 120000 Sternen gewesen ist. Dieß würde alsoim Mittel auf je 40 Sterne einen Doppelstern geben. Allein wenn