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Die Doppelsterne
Entstehung
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sehen wir im Allgemeinen, wenn wir die bereits erwähntenAusnahmen hier »»berücksichtiget lassen, die mit freyem Augesichtbaren Sterne des Himmels ziemlich gleichförmig an demsel-ben vertheilt. Die Zwischenräume , welche sie trennen, sindbedeutend und im Mittel von gleicher Größe. Je allgemeineraber diese Regel erschien, desto auffallender mußten auch dieAusnahmen von derselben werden, besonders wenn sie, wie manstärkere Fernrohre anwendet, sich auch zugleich immer häufigereinstellen,

Massen der Doxxelsterne.) Unter diesen Sternenpaaren, dienun den Gegenstand unserer Betrachtung ausmachen, gibt esmehrere, die äußerst nahe an einander stehen, während anderedurch beträchtliche Zwischenräume getrennt sind, aber demunge-achtet, wie wir später sehen werden, nicht minder zu einandergehören. Hers ch.e l, der sich zuerst mit diesen Doppelsterneubeschäftiget und der allein über 500 derselben entdeckt und beob-achtet hat, sah sich, um die immer wachsende Menge derselbenbesser zu übersehen, gezwungen, sie in Claffen zu theilen undnahm seine Eintheilung von diesen verschiedenen Distanzen der-selben her.

Zur ersten Claffe zählte er alle diejenigen Doppelsterne,bey denen die Distanz der Mittelpuncte der beyden Sterne untervier Secunden betrug, zur zweyten Claffe zählte er die, de-ren Distanz zwischen 4 und 8, zur dritten Claffe die, deren Di-stanz zwischen 8 und 16 Secunden lag, und die vierte Claffeendlich enthielt alle diejenigen, deren Distanz unter 32 Secun-den betrug.

Nach dem gegenwärtigen Zustande unserer Kenntnisse derDoppelsterne, deren wir, wie gesagt, nahe 6000 kennen, fin-den sich in der ersten der erwähnten Claffen nahe 1930, in derzweyten 1310, in der dritten nahe eben so viel und in der vierten1450 Doppelsterne.

(Fehler dieser Elnihekluiig in Classen.) In den neueren Zeitenhat man diese Eintheilung größtentheils wieder verlassen aus demGrunde, weil, wie wir bald sehen werden, diese Distanz bey vie-