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Die Doppelsterne
Entstehung
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helleres Licht ausgezeichneten Körper, sondern wir würden sienur mehr an ihren dunkleren Flecken erkennen; der Mond unddie Planeten würden nur als dunkle Scheiben auf dem HellenHintergründe des Himmels erscheinen, und von den Sternen selbstwürden wir nichts als ein nach allen Seiten gleichförmig ver-theiltes, blendendes Licht erblicken.

(Beleuchtung dieses Ginwurkes.) Da dieses alles gegen dieErfahrung ist und da wir doch jene Beschränktheit des Weltallsmit unfern Begriffen von der Unendlichkeit der Natur und derAllmacht ihres Urhebers nicht in Übereinstimmung bringen kön-nen, so müssen wir mit Olbers annehmen, daß der Weltraum,aus irgend einem uns unbekannten Grunde, nicht ganz durch-sichtig ist und daß daher das Licht der Sterne auf seiner Bahndurch diesen so weit ausgedehnten Raum eine Verminderung,eine Schwächung leide. Schon die ältern Astronomen haben,durch andere Gründe bewogen, die Zwischenräume, welche diePlaneten, und also auch die Sonnensysteme von einander tren-nen, nicht für ganz leer gehalten und sie mit einer äußerst feinenund durchsichtigen Materie auSgefüllt gedacht, die sie den Äthernannten. Da man aber in der Bewegung der Planeten um dieSonne seit Jahrtausenden keine Störung bemerkte, die mandem Widerstande eines solchen Mittels zuschreiben könnte, sohat man die Existenz dieses Äthers beynahe allgemein bezweifelt.Allein es ist möglich, daß diese festen compacten und in Bezie-hung auf ihre Bahnen doch immer nur sehr kleinen Körper von je-nem Mittel, in welchem sie sich bewegen, einen sehr gerin-gen, unfern Instrumenten bisher noch ganz unmerklichen Wider-stand leiden, wahrend vielleicht die äußerst lockern und viel weiterausgedehnten Kometen, die mün aber in dieser Beziehung nochnicht untersuchen konnte, von diesem Widerstande in ihrer Be-wegung um die Sonne schon bedeutende Störungen erleiden mö-gen. Inder Thathat auch Encke bereits an dem Kometen, dessenUmlaufszeit nur 3-^ Jahre beträgt und den wir unter allen ambesten kennen, höchst auffallende Änderungen seiner Elemente ge-funden, die regelmäßig mit der Zeit fortgehen und die allerdings

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