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Zweiter Band (1833) F bis L
Entstehung
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974
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974 Lyell

Bunde",'zu Belgien gehören solle. Diese naive Substitution, durch welche sichdie belgische Regierung an die Stelle des frühem Besitzers kraft einer Revolutionsetzt, kann aber den rechtlichen Stand nicht aufheben.

Nach dem gegenwartigen Stande der luxemburger Frage ist es mehr alswahrscheinlich, daß, wenn kein europaischer Krieg dem Könige Wilhelm Zeit zulanzerm Widerstande gewahrt, die Theüung des Großherzogthums Luxemburgnach dem Z.Artikel des oben genanntenTractats vom IS. Nov. 1831 sanctionnütund vollzogen werden wird. Demnach wird die Scheidungslinie des belgischenLuxemburg so gezogen, das sie von der französischen Grenze an/zwischen Rodange,welches dem Großherzogthum Luxemburg verbleiben, und Athus, welches zu Bel-gien gehören wird, so fortlauft, daß man die Straße von Arlon nach BastogneBelgien laßt, daß sie zwischen Mesancy, welches auf dem belgischen Gebiete bleibt,und Clemency, welches dem Großherzogthum Luxemburg verbleibt, durchgeht undin Stöinfuct, welcher Ort ebenfalls dem Großherzogthüm verbleibt, endigt. VonSteinfurt wird diese Linie in der Richtung von Eischen bis Martelange verlängert,sodaß Hecbus, Guirsch, Grende, Nothomb und Pareth zu Belgien gehören, in-dem die Linie von Eischen längs der Sure hinabgeht, deren Thalweg als Grenzezwischen den beiden Staaten dienen wird, bis Bintange gegenüber, von wo sie ingerader Richtung bis gegen die jetzige Grenze des Kreises Diekirch verlängert unddann in der Gegend von Doncols und Sonlez, welche dem Großherzogthume ver-bleiben, der jetzigen Grenze bis an die des preußischen Gebiets folgen wird. Alleswestlich von dieser Linie gelegene Gebiet gehört zu Belgien, alles östlich von dersel-ben gelegene bleibt bei dem Großherzogthume Luxemburg. Für diese Abtretungenerhält der König der Niederlande nach Artikel 3 und 4 des genannten Tractats eineGebietsentschädigung in der Provinz Limburg, sowol auf dem rechten, als auf demlinken Ufer der Maas. Den hiemach zu Belgien geschlagenen Theil der ProvinzLuxemburg schätzt man auf 54 HZMeilen mit etwa 150,000 Einwohnern und derHauptstadt Arlon. (7)

Lyell (Charles), Professor der Geologie am Xing's College zu London,und Secretair der geologischen Gesellschaft daselbst, wurde am 14. Nov. 1797auf dem Landgute seines Vaters, Kinnordy in der Nahe vonKirriemuir in der schot-tischen Grafschaft Forfar geboren. Nicht lange nach seiner Geburt verließ sein Va-ter, ein sehr wissenschaftlich gebildeter Mann und tüchtiger Botaniker, Schottland,um sich in der englischen Grafschaft Hampshire niederzulassen. Der junge L. be-suchte erst die Schule zu Midhurst in der Grafschaft Sussex, und bezog, 19 Jahr alt,die Universität zu Oxford, um sich zu dem Studium der Rechtswissenschaften vorzu-bereiten. Er beschäftigte sich jedoch auch viel mit den von Kindheit an ihm lieb ge-wordenen Naturwissenschaften, mit Entomologie, Botanik und besonders mit derGeologie, für welche ihm der berühmte Buckland eine entschiedene Neigung ein-flößte. Nach dreijährigem Aufenthalt in Oxford begann er die gewöhnliche prak-tische Laufbahn der englischen Nechrsgelehrten und wurde Advocat. Er fuhr dabeifort, sich mit der Geologie zu beschäftigen und ließ manchen Aufsatz anonymdrucken. Als er seinen Wohnsitz in London genommen hatte, wurde er ein thäti-ges Mitglied der geologischen Gesellschaft, bereits 1824 Secretair, 1828 Vice-präsident, und 1829 Secretair für die auslandische Correspondenz. Im Frühling1832 begann er seine Vorlesungen über Geologie am Xing's College. Er bereistemehre Theile von Deutschland, Frankreich, Italien und Sicilien. Seine geogno-stischen Beobachtungen legte er seit 1824 in denIransactions ok tlle geologicalSociety" und einige in denbanales ckes sciences naturelles" nieder. Seit1829 beschäftigte er sich mit der Herausgabe eines großen geologischen Werks:?rinciples ok geolog^" (3 Bde., London 183033, übersetzt von K. Hart-mann, erster Bd. Quedlinburg 1832), welches eine Epoche in der Wissenschaft