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Zweiter Band (1833) F bis L
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619
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Kampen

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entschiedenen Beruf zur Bearbeitung der poetischen Theile des Alt en Testaments.Die vorzüglichsten seiner früher zum Theil in Zeitschriften erschie nenen Nachbil-dungen vereinigen die SammlungenNationalgesänge der Heb, eaer" (3 Bde.,Marburg 1803 18) undSionitische Harfenklänge" (L'eipzig 1829).Herder's WerkVom Geiste der hebräischen Poesie" hat er in der dritten, vonihm besorgten Ausgabe (2 Bde., Leipzig 1825) mit einigen neu übersetztenStücken des Alten Testaments bereichert. Diese Studien führt en ihn auch zuerläuternden Ubersetzungen mehrer prophetischen Bücher, von welchenAmos"Leipzig 1799),Micha" (Leipzig 1799),Nahum" (Leipzig 18.'20),Habakuk"(Leipzig 1821), ein glückliches Eindringen in die Geisteseiger tthümlichkeit derHebräer beurkunden. Der Geschichte seines Vaterlandes und der, mit dersel-ben durch manche Kaden verflochtenen thüringischen Vorzeit wa r früh seine Vor-liebe mit glücklichem Erfolge zugewendet. Eine der ersten Frücht e seiner Forschun-gen warElisabeth die Heilige" (Zürich 1797), und ein nicht mir -der ansprechendesGemälde stellte er inAmalia Elisabeth, Landgräsin von Hessen " (Gießen 1812)auf, das er später in Ersch und Gruber'sEncyklopädie"(Bd. 3)! -roch einmal zeich-nete. Mit Hartmann gab erHessische Denkwürdigkeiten" (3. Bde., Marburg1799 und 1802) heraus. Schatzbare Beiträge zur hessischen St aats- und Cultur-geschichte lieferte er in Wieland'sNeuem teutschen Mercur", imRheinischen Ta-schenbuchs" und andern Zeitschriften, bis er 1820 das Taschenb uchDie Vorzeit"begann, welches er bis 1838 fortsetzte und mit werthvollen (Haben ausstattete.Der Jahrgang 1826 enthält die, auch besonders abgedrucktenGrundzüge einerGeschichte der Universität zu Marburg" (Marburg 1827) . eine Festgabe zurdritten Säcularfeier dieser, um Hessens und Deutschlands Cu ltur hoch verdientenBildungSanstalt, von welcher er auch eine ausführliche Besch reibung (Marburg1827) gab. Unter seinen spätem geschichtlichen Darftellunge n istKonrad vonMarburg, Beichtvater der heiligen Elisabeth und erster Inquisitor in Deutsch-land" in Pölitz'sJahrbüchern für Staatskunst und Geschichte" (1829, Jun.)auszuzeichnen. Siehe seine Autobiographie in der von ihrn besorgten Fort-setzung von Striedcr'sGrundlage einer hessischen Gelehrten-, Schriftsteller- undKünstlergeschichte" (17- und 18. Band).

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ampen (Nikolaas Godfried van), niederländischer Geschichtschreiber, wardM15. Mai 1776 zu Harlem geboren, wo sein Vater als Blum enhändler (öloem-Kneeker) lebte. Er wurde nach Leyden geschickt, um den Buch Handel zu erlernen,stine Neigung zu den Wissenschaften aber lenkte ihn von jeder andern Laufbahn ab,obgleich er kein Vermögen hatte. Fast ohne Lehrer erwarb er sich» durch unermüdeteAnstrengung die umfassendste Kenntniß der ältern und neuern Geschichte, und eingründliches Studium der klassischen Schriftsteller in den meisten Sprachen gab ihmGewandtheit des Ausdrucks im Französischen und Deutschen, besonders aber in sei-ner Muttersprache, die er mit ungemeiner Kraft schreibt. Er besorgte einige Zeit dieHerausgabe der leydner Zeitung. Erst 1816 ward er bei der Universität angestellt,üdoch anfänglich nur als Lehrer der deutschen Sprache, bis er endlich 1829^ P^essor der niederländischen Sprache und Literatur und der vaterländischen^ Schichte am Athenäum zu Amsterdam und zugleich zum Mitglied des Institutswurde. Er begann seine literarische Laufbahn mit Ubersetzungen, z. B.k ,,denie flu ClmsUumsme" von Chateaubriand, SeineTeckekunchtze