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Zweiter Band (1833) F bis L
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825
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Europa sein können, als die des transatlantischen Continents. Die erste Kunde vondem Gelingen des Reiseunternehmens, welche durch ein Schreiben des WundarztesFisher am Bord des Schisses Athol, vom 2. Febr. 1831, aus der Bei von Biafradatirt, nach England kam, machte großes Aufsehen. Erst am 8. Jun. trafen beideReisende, welche den Rückweg über Rio Janeiro genommen, inPortsmouth ein.Richard genoß auf der ganzen Reise der besten Gesundheit, John dagegen litt sehran hausigen Anfallen des Wechselsiebers und stand mehr als ein Mal am Randedes Grabes. Eine wundersame Fügung ist es aber auch, daß mit L.'s Entdeckungso genau die Vervollkommnung der Dampsschissfahrc zusammentrifft, die alleindie Mittel darbietet, schnell und sicher auf Afrikas reißenden Strömen in das In-nere desselben einzudringen. In diesem Augenblicke (1833) befindet sich das sel-tene Brüderpaar, von Laird und andern Kaufleuten in Liverpool mit drei Dampf-boolen ausgerüstet, auf dem Ouorra oder Niger, vielleicht schon in dem gelobtenLande selbst, nach dem Jahrhunderte hindurch die Wünsche aller Nationen streb-ten, Djenne, dem Goldland Bure und Timbuktu. Laird Sohn als Director undSupercargo der ganzen Expedition befindet sich nebst Richard L, am Bord desQuorra von 146 Tonnen mit einem Kessel von 40 Pferden Kraft unter demBefehle des Capitain Harnes, der eine große Kenntniß der afrikanischen Küste be-sitzt. Lieutenant Allan ist mit den besten mathematischen Instrumenten aller Artversehen. Ein gelehrter Naturforscher begleitet die Fahrt freiwillig als Schiffs-chirurg. Ein zweites Dampfschiff, der Alburkoh (Capitain Hill), mit 15Pferden Kraft und ganz von Eisen, führt Wasser und Mundvocrath auf 50 Tage.Seine Bestimmung ist, den Tschadda und die übrigen Nebenflüsse des Nigers zuuntersuchen. Das dritte Schiff, Colombine, eine Handelsdrigg von 176 Ton-nen (Capitain Miller), führt Kohlenvorräthe und eine sehr merkwürdige Auswahlvon Handelswaaren am Bord, die man mit den Eingeborenen auszutauschen ge-denkt. Alle drei Fahrzeuge führen 21 Kanonen, Musketons, Enterhaken, Pi-stolen u. s. w. So von allen Seiten dem Unternehmungsgeiste der Europaer ge-öffnet, wird dieser gleichsam neu entdeckte Erdrheil dem Handel, der Industrie, derWissenschaft ein ungeheures Feld aufschließen. Nach den im März 1833 in Eng-land angekommenen Nachrichten hatte L. am 7. Oct. 1832 Cape Coast Castlenach einer Fahrt von 72 Tagen glücklich erreicht. L. hatte die Eingeborenen, dieihn bei seinem frühern Unternehmen zur Aufsuchung der Nigerquellen begleitethatten, wiedergefunden und sie wollten ihn auf seiner Reise in das Innere beglei-ten. Die Schiffe wollten in der Mitte des Octobers von Cape Coast abfahrenund unmittelbar den Rio Nunez hinaus in den Niger einlaufen. (8)

Landon (C. P.), ehemaliger Pensionnair der französischen Akademiezu Rom, Conservator der Gemälde des Museums, Correspondent des Insti-tuts, verband mit seinen'Künstlergaben ein ausgezeichnetes Schriftstellertalentund eine seltene Belesenheit. Er gab heraus die!>MuveIIes ckes urts" (5 Bände,Paris), welche, von Zeichnungen begleitet, in wöchentlichen Lieferungen erschienen;^nnaleb eiu Älnsee et cke I'ecole mcxierne ües beanx-nrts" (17 Bde., Paris180110, und eine zweite Sammlung in 12 Banden);?a^sn^es et tuhleuuxäe genre" (4 Bände, 1805). Alle diese Sammlungen sind durch Sauberkeitund Treue der Zeichnungen ausgezeichnet, und von den französischen Kunstfreun-den um so gesuchter, als die Originalen der meisten darin dargestellten Meister-werke nicht mehr in Frankreich sind. An die ,,^ies et «eiivres ckes peintre? lespl»z cblechs-es" (20 Bde., Paris 1803 fg., 4.) reihten sich drei andere Bändeantiker Gemälde. DieDezcrchtinn cke ?mis et <Ie se,s eüillces" (2 Bde., Paris1806 9,12.) enthält einen geschichtlichen Abriß und Bemerkungen von Legrand.3u der0!alerie histuritjue tles hommes! les l»Ius ceiehres (letous lessiecles et ckgtoutes les natians" (12 Bde., Paris 1805 9,12.) lieferten auch andere Schrift-