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Zweiter Band (1833) F bis L
Entstehung
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813
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Laine de Vitft'vössue

Laing

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Interessen, nach dem Siege die Klippe der Neaction zu vermeiden und die vorlie-gende schone Stellung zu benutzen, um erneuert seine Regierung an den nationa-len und patriotischen Ursprung der Juliustage zu knüpfen. Die Antwort desKönigs war nicht befriedigend. Das System des 13. Marz hatte gesiegt. Seit-dem hat sichtbar die Opposition an Kraft und Einsicht verloren, folglich auch L.Nach Eröffnung der Kammern am 19. Nov. 183?, bei welcher Gelegenheit einaus den König gerichteter Pistolenschuß für Ludwig Philipp von großer Wirkungwar, trug die wenig Tage (am 8. Nov.) vorher erfolgte Verhaftung der Herzo-gin von Bern, verbunden mit dem unerwarteten Schlüsse dieser politischen Episodedurch die Erklärung der Gefangenen vom??. Febr. 1833, daß sie heimlich ver-mählt und schwanger sei, nicht wenig zur Befestigung des neuen Thrones und desdoctrinairen Ministeriums bei. Auch hatte die Wahl des neuen Kammerpräsiden-ten zwischen Dupin und L. nicht lange geschwankt; jener erhielt 234 (die absoluteMehrheit war 189), dieser von 376 nur 138 Stimmen, und die Oppositionzahlte überhaupt nur ein einziges ihrer Mitglieder, Felix Real, unter den 18 Prä-sidenten und Secretairs der Bureaux. L. scheint sich seitdem von dem Kampf-platze der Nednerbühne zurückzuziehen; doch nimmt er an den Verhandlungen überdas Budget Antheil, und die allgemeine Achtung spricht sich nicht bloß in demlourna! du commerce", welches als sein Blatt betrachtet wird, sondern auchin und außerhalb der Kammer für ihn aus. Um so mehr erregte es die aufrichtigsteTeilnahme, als er, der sein Vermögen der Juliusrevolution zum Opfer gebrachthatte, im März 1833 sein großes Hotel, die Wiege der neuen Dynastie, zun»Verkauf ausbot. Da erhoben sich in allen Zeitungen der Opposition Stimmenan das Volk, eine große Nationalsubscription zu veranstalten, um dasHaupt-quartier der Juliustage" für die Familie Laffitte zu retten, und die Auffoderunghatte den günstigsten Erfolg. (7)

La ine de Villeveque, französischer Abgeordneter, war zur Restau-rationszeit Mitglied der Opposition, hatte aber große Neigung zu den Emigran-ten, machte 1818 einen Vorschlag zu ihren Gunsten, und es ist seine Schuld nicht,daß erst unter Villele für die Entschädigung gestimmt wurde; früher, im Jahre VIIder Republik, hatte er den ersten Eonsul gebeten, die Tapfern des Conde'heercs nachFrankreich zurückkehren zu lassen. Im Jul. 1830 in Paris anwesend, nahm er andm Versammlungen der Abgeordneten keinen Antheil, wollte die Protestation vom27. Jul. nicht unterzeichnen, auch nicht die Proklamation für den Generallieute-nant. Plötzlich sähe er ein, daß man ohne ihn dennoch den Herzog von Orleansemporheben könne, und wollte nun unterschreiben, aber Bondy, der Seine-Prä-fect, rieth ihm, wie man versichert, es nicht zu thun. Er wurde in der Sitzungder Kammer von 1831 zum Quästor ernannt, welche Stelle jährlich 1?,000 Francseinbringt. Er ist ein reicher Mann und besitzt Güter in Mexico, die man ihm ge-schenkt haben sott, weil man hoffte, er könne die mexicanische Regierung durchFrankreich anerkennen lassen. Bei den letzten Wahlen wurde er nicht wiederernannt. (15)

Laing (Alexander Gordon), einer der kühnsten Reisenden der neuern Zeit,der als Opfer erdkundlicher Wißbegierde in Afrikas Sande ruht, geboren am^7. Dec. 1794 zu Edinburg, erhielt unter der Leitung seines Vaters, der mehre^ahre einer Lehranstalt in Edinburg vorstand und auch als Schriftsteller geachtetjvar, kine gründliche Vorbildung, ehe er, 13 Jahre alt, die Hochschule be-suchte, um sich dem Erziehungsfache zu widmen. In seinem fünfzehnten Jahrekam er als Unterlehrer in eine Erziehungsanstalt zu Newcastle am Tyne, kehrtefber bald wieder in seine Vaterstadt zurück, wo er an seines Vaters Anstalt lehrte,m der Absicht, nach dessen Tode sie fortzusetzen. Verhältnisse bestimmten ihn jedoch,snnem Lebensplane zu entsagen und als Fähnrich in das Corps der edinburger