Kapodistrias (Familie)
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sendung von einer Million Rubel der neuen Regierung nicht übergeben, sondernbis auf weitere Befehle in die Hände des russischen Residenten und des russischenAdmirals gelegt wurde, so sah man sich zu fortwährender Vermehrung des Pa-piergeldes genöthigt, das unter diesen Umständen bald allen Werth verlierenmußte. *) In Hydra kamen unterdessen die Sachen zur Entwickelung. Die Ver-werfung der dem Senate gemachten Vorschläge zu friedlicher Ausgleichung hattemanche Besorgniß erregt und neue Berathungen und Entschlüsse nörhig gemacht.Noch vor Ausgang des Ort. ward auf Veranlassung des gerade gegenwärtigenHefraths Thiersch, dem wir hierüber den genügendsten Aufschluß („AllgemeineZeitung", 1832, Nr. 43 außerordentl. B.) verdanken, in einer feierlichen Ver-sammlung der angesehensten Einheimischen und Fremden der Vorschlag gemacht,sammtlichc in Hydra versammelte Abgeordnete sollten sich auf hydriotischen Schis-sen und unter dem Schutze der Residenten in den Hafen von Nauplia begeben,um nochmals ihre Bereitwilligkeit zu friedlicher Vereinigung zu erklären undim Falle eines glücklichen Erfolgs mit den übrigen Abgeordneten einen sichernOrt für eine gemeinschaftliche Nationalversammlung festzusetzen. Gegen diesenSchritt wurden jedoch allerlei Bedcnklichkciten erhoben, und man kam nach wie-derholter Berathung endlich dahin, daß man, ohne gerade strenge auf die Einbe-rufung der alten Nationalversammlung von Argos zu bestehen, welche ohnediesmehre der in Hydra anwesenden Deputirten von der Berathung ausgeschlossen ha-ben würde, im Allgemeinen zwei Federungen als Hauptbedingungen der Vereini-gung mit der Regierung festhalten wolle, nämlich 1) freie Wahl der Abgeordnetenfür den Peloponnes und Rumelien, und 2) einen freien und gegen die unrecht-mäßigen Eingriffe der neuen Regierung gesicherten Ort der Versammlung. Inwelche Verbindungen hierauf die Hydrioten zur Ausführung dieses Beschlusses mitdm gleichgesinnten Bewohnern des Peloponnes, namentlich den Mainoten, ge-treten sein mögen, können wir noch nicht genau ermitteln. Gegenseitige Überein-kunft wegen gemeinschaftlicher Plane scheint stattgefunden zu haben. Schon inden ersten Tagen des Nov. traf zu Nauplia eine förmliche Adresse aus Maina ein,worin Elias Kadschakos Mauromichalis als Anführer der Truppen erklärte, erkave auf Befehl der constitutionnellen Regicrungscommission von Sparta (manscheint absichtlich, wenn auch nicht passend, diesen alten Namen gebraucht zuhaben) und in Übereinstimmung mit Hydra, dem Archipel und mehren Provinzender Halbinsel und des Festlandes, die Waffen ergriffen, um die Rechte von Hellasgegen willkürliche Gewalt zu schirmen und ihm anstatt der ungesetzlichen Behördevon Nauplia eine frei gewählte Nationalversammlung an sichern, Orte zu verschaf-fen, welche allein das Recht habe, über die Ereignisse in Nauplia und das fernereSchicksal der Nation Beschlüsse zu fassen. Er suche nicht den Bürgerkrieg, fürchtevielmehr dessen Übel, werde aber alle als Feinde behandeln müssen, welche sich sei-nem Zuge zu widersetzen gedächten. Die Schar, womit Kadschakos dieses durch-führe», Willens schien, ward aus 400l) Mann geschätzt. Also war die blutigeEntscheidung um so weniger zu vermeiden, je hartnäckiger die Negierungscom-nnssion und ihr Anhang, solcher Demonstrationen ungeachtet, ihr System durch-fuhren entschlössen waren. Auch die abermaligen ganz friedlichen Vorschläge derHvbrioten, daß man zur Vereinigung der Parteien eine allgemeine Amnestie ver-
Kurz nach Ermordung des Präsidenten schrieb Augustm an Eynard: ,,^'ousfmt. lllar^ent, et nous ne savons eomiuent nous en proeurer: les re-/ ^ vnt ncis siauvres ressourees. 81 la oonförenee lle I^onckreg,
reu ^"teurs uou« out ete «I sune«tes, ne vient au seeours lle ee malbeu-«le I salsaut guelgues svanec«, et en lleeillant «on «ort, la ruins
„ , ^ inevitadle et tous les «aerillces taits pour eile seront irr6vo-
ewent perouz." ,,lettre« et lloouinens oktioielg ete.", S. 295.
Conv.-Lex.
5?r neuesten Zeit und Literatur, ll.
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