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Zweiter Band (1833) F bis L
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Juliusrevolution

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chen Hubert und Andere gegen den Vorschlag. Sie hätten nicht den Auftrag,Jemanden, wer es auch sei, als Regenten einzusetzen. Das Volk müsse des-halb befragt werden. Jsam-bert und Cadet de Gassincourt sprachen dafür, ver-langten jedoch die stärksten Garantien der Freiheit. In der Kammer selbst äußer-ten sich mehre Deputirten zu Gunsten der Familie Karls X. Hier erschien jetzt,statt des Herzogs von Mortemart, Collin de Sussy, der, auf dem Stadthauseabgewiesen,- die Ordonnanzen Karls X. in Beziehung auf das neue Ministeriumin Lafsitte's Hände legte, damit er sie den Deputirten mittheile. Allein diesersagte heftig:Mein Herr, ich bin nicht der Bote Karls X." Unterdessen hatteCasimir Pener seit dem Donnerstage Abend mit dem Hofe zu St.-Clouddurch Girardin Botschaften gewechselt. Man erfuhr dies auf dem Stadthause,und einige Mitglieder der Commission schlugen vor, Casimir Perier verhasten zulassen. Ein zweiter Verhaftsbefehl wurde gegen einen andern Deputirten, Ar-thur de Labourdonnaye, ausgefertigt; allein Laffitte berief sich dagegen auf dieUnverletzbarkeit der Deputirten. Das Volk selbst schien die Ernennung des Her-zogs von Orleans zu verwerfen, denn als die oben erwähnten Proclamationen amSonnabend in den Journalen erschienen, wurden sie zerrissen. Der Name Bour-bon war der Menge verhaßt. Nun entwarf die Commission ihrerseits eine Pro-klamation, welche mir den Worten anfing:Karl X. hat aufgehört zu regie-ren". *) Casimir Perier verbot, seinen Namen darunter zu setzen. **)

Als Lassitte auch den General Lafayette für seinen Vorschlag gewonnen hatte,beschlossen etwa 60 Deputirte am 30. Jul., den Herzog von Orleans, der sich zuNcuilly befand, zu ersuchen, sich nach der Hauptstadt zu begeben, um dieFunctionen eines Reichsverwesers zu übernehmen, mit dem Wunsche, er möge dieNationalsarben beibehalten. Die zu Paris versammelten Pairs (über 30) bil-ligten diesen Schritt. Noch an demselben Abend um 11 Uhr traf der Herzog inParis ein, und empfing am folgenden Morgen (den 31.) die Deputation derDeputirten, an deren Spitze Laffitte war, im Palais-Royal. Er nahm denAntrag an, und erließ eine Proklamation, welche mit den Worten schloß:DieCharte wird jetzt eine Wahrheit sein." Da inzwischen die Gemüther noch in gro-ßer Bewegung waren, so begleiteten die Deputirten den mit der dreifarbigen Co-carde geschmückten Herzog nach dem Stadthause. Von allen Seiten, erzähltMarrast, tönte ihm der Ruf entgegen:Es lebe die Republik! Keine Bourbonsmehr! Es lebe Lafayette!" Doch riefen auch einzelne Stimmen:Es lebe derHerzog von Orleans!" Auf der Treppe vor dem Stadthause gab der Herzogseinen Arm Laffitte und bat um den des Generals Lafayette. Dieser umarmteden Herzog, und beide führten ihn bis zu dem großen Saale, wo er zum Gene-rallieutenant des Königreichs ausgerufen wurde. Da war es, wo man dem Her-zog den mit Bewaffneten und mit Kanonen angefüllten Greveplatz zeigte, denBarrikaden einschlössen. Damals sagte der General Dubourg zu ihm:Mon-seigneur! Sie kennen unsere Bedürfnisse und unsere Rechte; wenn Sie diesel-ben vergessen sollten, so werden wir sie Ihnen zurückzurufen wissen." Jetzt ließder Herzog eine Bekanntmachung verlesen, welche folgende Bürgschaften der Frei-heit verkündigte: Wiederherstellung der Nationalgarde und Mitwirkung der Na-tionalgardisten bei der Wahl ihrer Offiziere; Mitwirkung der Bürger bei ihren

In Bezug auf diese Proclamation fragt die(taeette 6e Trance":Warentafayette und Odilon - Barrot berechtigt, auf dem Stadthause KarlX. des Throns?ur verlustig zu erklären, und somit die Berftssung und die Gesetze über den Hau-n» zu stoßen? Dursten Lafayette und Laffitte die Zurücknahme der Juliusverordnun-e!" ^ ^ Veränderung des Ministeriums (Mortemart statt Polignac) von derÄ ""d über die höchste Gewalt verfügen?"

Diese Umstände bezeugt Marrast in einem Aussatze über die Zuliustage 18Z^